In eigener Sache

Hervorgehoben

Herzlich willkommen im Labyrinth

Das Thema dieses Blogs ist das Labyrinth unter fast allen Aspekten. Seit 2008 gibt es ihn. Seit 2012 ist Andreas Frei aus der Schweiz mit dabei. Etwa einmal im Monat soll ein neuer Beitrag erscheinen.

Übersicht

In einem Blog sind die einzelnen Beiträge (Artikel) chronologisch angeordnet: die ältesten ganz hinten, die neuesten ganz vorn. Der Aufbau ist somit anders als bei einer Website, wo alles immer an der gleichen Stelle steht.

Wer etwas bestimmtes über Labyrinthe sucht oder einfach nur wissen will, was überhaupt im Blog zu finden ist, möchte vielleicht gerne so eine Art Inhaltsverzeichnis haben.

Das gibt es inzwischen und ist als Register Übersicht im Menü unter dem Titelbild neben dem Register Über uns zu finden.

Für einen besseren Durchblick

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Die meisten Bilder und Grafiken sind von Andreas Frei und mir (Erwin Reißmann) erstellt, soweit nichts anderes vermerkt ist, und werden unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt.

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Weihnachten 2022

Wir wünschen allen Besuchern dieses Blogs
Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Weihnachtsbaumlabyrinth
Weihnachtsbaumlabyrinth

Dieses Labyrinth sieht zwar dem vom letzten Jahr sehr ähnlich, hat jedoch eine geänderte Linienführung.

Verwandte Artikel

Die querenden Labyrinthe von Dom Nicolas de Rély

Die letzten querenden Labyrinthe stammen alle aus der Feder von Dom Nicolas de Réliy. Dieser Geistliche aus dem Benediktiner-Kloster Corbie bei Amiens hat im Jahre 1611 acht Federzeichnungen mit eigenen Labyrinth Entwürfen erstellt. Drei davon sind querende Labyrinthe. Nach der Anzahl Achsen geordnet, habe ich sie Rély 2, 3 und 4 genannt. 

Rély 2 hat 15 Umgänge. Es ist auf einem Layout mit 8 Achsen angelegt, kann aber durch Verschieben einer (echten) Einfachbarriere auf 7 Achsen reduziert werden. Der Weg quert die Hauptachse vom 7. auf den 12. Umgang. Und er erreicht das Zentrum vom 15., innersten Umgang aus, der ein voller angehängter trivialer Umgang ist. Deshalb ist es ein uninteressantes Labyrinth (Abb. 1).

Abbildung 1. Rély 2
Abbildung 1. Rély 2

Rély 3 wurde in diesem Blog wegen der unechten Einfachbarrieren schon gezeigt (siehe verwandte Beiträge unten). Es hat 9 Achsen und 5 Umgänge. Der Weg quert die Hauptachse vom 4. auf den 1. Umgang und erreicht das Zentrum nach einem vollen angehängten trivialen 5. Umgang. Somit ist auch dieses Labyrinth als uninteressant zu bezeichnen (Abb. 2).

Abbildung 2. Rély 3
Abbildung 2. Rély 3

Das dritte querende Labyrinth, Rély 4, ist auf einem Layout mi 14 Achsen und 15 Umgängen angelegt (Abb 3). Dieses kann aber auf 10 Achsen reduziert werden. Der Weg quert die Hauptachse vom 6. auf den 13. Umgang. Der Eingang ins Labyrinth von links ist (irrtümlicherweise?) verschlossen. Das Zentrum wird nicht an der Hauptachse erreicht, sondern von der dritten Nebenachse auf dem letzten Umgang. Ein kurzes Wegstück führt deshalb in eine Sackgasse am Ende des letzten Umgangs. 

Abbildung 3. Rély 4
Abbildung 3. Rély 4

Auf die beiden Labyrinthe Rély 2 und Rély 4 werde ich in einem späteren Beitrag noch näher eingehen.

Verwandte Beiträge:

Überlegungen zum Wunderkreis, 2

Wie wir gesehen haben (in Teil 1), lassen sich also die unterschiedlichsten Varianten des Wunderkreises erzeugen. Je nachdem welcher Teil mehr oder weniger betont wird, sehen sie dann aus.
Bei der Anlage eines neuen Labyrinthes hängt das natürlich auch von der Größe des zur Verfügung stehenden Platzes ab und dem Zweck, dem das Labyrinth dienen soll.

Typ 5 a-c
Typ 5 a-c

Die Umgangsfolge, wenn wir zuerst nach links gehen: 0-3-2-1-4-a1-b2-c1-c2-b1-a2-5-0. Nach rechts ergibt sich: 0-5-a2-b1-c2-c1-b2-a1-4-1-2-3-0.
Bei den Ziffern haben wir die Reihenfolge mit ungeraden und geraden Zahlen, wie wir es von einem klassischen Labyrinth kennen.
Bei den Buchstaben, die ja die Elemente der Doppelspirale bezeichnen, lässt sich auch eine gewisse Systematik erkennen: Die Buchstaben kommen abwechselnd nacheinander. Folgen sich zwei gleiche, haben wir das Zentrum der Spirale und den grundsätzlichen Richtungswechsel erreicht. Die Zusätze „1“ bezeichnen den unteren Teil und der Zusatz „2“ den oberen Teil eines Umgangs.
Schauen wir die Umgangsfolgen genauer an, erkennen wir, dass die zweite (nach rechts) gegenläufig zur ersten ist.
Wir können also sagen, dass hier zwei verschiedene, jedoch verwandte Labyrinthe einer Gruppe in einem vereint sind. Je nachdem welchen Weg wir zuerst wählen.

Wieviel Umgänge hat eigentlich dieser Wunderkreis?
Das ist etwas schwierig zu zählen. Dazu teilen wir die Figur in drei Teile, das linke untere Viertel, die obere Hälfte und das rechte untere Viertel. Beginnen wir links unten: Da gibt es die 3 „labyrinthischen“ Umgänge und 3 der Doppelspirale. Oben habe wir 4 „labyrinthische“ Umgänge und die 3 der Doppelspirale. Rechts unten: 5 „labyrinthische“ Umgänge und die 3 der Doppelspirale. Wir haben also, je nach Blickwinkel, 6, 7 oder 8 Umgänge.
Als Typbezeichnung dient die Höchstzahl der „labyrinthischen Umgänge plus der Buchstabenfolge für die Umgänge der Doppelspirale. Beides addiert, ergibt die Anzahl der gesamten Umgänge. Im vorliegenden Beispiel „5 a-c“ also 8 insgesamt.
Im Dateinamen für die Zeichnungen habe ich versucht, das ebenfalls auszudrücken, zusätzlich versehen mit der Angabe des Eintritts und des Austritts des Labyrinths.

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