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Posts Tagged ‘Trojaburg’

Wir nehmen ein 7-gängiges kretisches Labyrinth und nummerieren die einzelnen Umgänge von außen nach innen. „0“ steht für außen, „8“ bezeichnet das Zentrum. Die beiden Ziffern nehme ich in die Umgangsfolge mit hinein, obwohl sie eigentlich keine Umgänge sind. Als Start- und Zielpunkte erleichtern sie jedoch das Verständnis der Struktur des Labyrinths.

Der Ariadnefaden im 7-gängigen Labyrinth

Der Ariadnefaden im 7-gängigen Labyrinth

Die Umgangsfolge lautet: 0-3-2-1-4-7-6-5-8

Jeder, der schon einmal den Ariadnefaden in den Schnee „getrampelt“ hat, kennt das: Plötzlich ist kein Platz mehr in der Mitte und da geht man einfach heraus. Und schon hat man ein Durchgangslabyrinth geschaffen. Das ist bei nahezu allen Labyrinthen möglich.

So sieht es dann vielleicht aus:

Der Ariadnefaden im Durchgangslabyrinth

Der Ariadnefaden im Durchgangslabyrinth

Will man nun ein kompakteres Labyrinth, muss man die Form verändern. Die inneren Umgänge werden letztlich zu einer Doppelspirale. Statt zweier getrennter Wege, lässt sich dieser auch zusammenführen und wir haben eine Verknüpfung.

Etwa so:

Das 7-gängige Durchgangslabyrinth

Das 7-gängige Durchgangslabyrinth

Betrachten wir die Umgangsfolge, wenn wir den linken Weg nehmen oder die Abzweigung nach links:
0-3-2-1-4-7-6-5-0

Jetzt nehmen wir zuerst den rechten Weg oder die Abzweigung nach rechts, dann ist die Umgangsfolge:
0-5-6-7-4-1-2-3-0

Da die zwei Reihen untereinander geschrieben sind, lassen sie sich ganz einfach addieren (ohne erste und letzte Ziffer):
8-8-8-8-8-8-8

Das bedeutet: Gehe ich nach links, bin ich im originalen Labyrinth, gehe ich nach rechts, durchquere ich das komplementäre.

Das komplementäre Labyrinth zum 7-gängigen Labyrinth

Das komplementäre Labyrinth zum 7-gängigen Labyrinth

Es hat die Umgangsfolge 0-5-6-7-4-1-2-3-8.

Oder anders ausgedrückt: Das Durchgangslabyrinth enthält zwei verschiedene Labyrinthe, das originale und das komplementäre.

Das 7-gängige kretische Labyrinth ist selbstdual. Dadurch erhalte ich nur zwei verschiedene Labyrinthe durch das Drehen oder Spiegeln, wie Andreas das ausführlich in seinen vorangegangenen Artikeln beschrieben hat.

Wie sieht nun das Durchgangslabyrinth bei einem nicht selbstdualen Labyrinth aus?

Dazu wähle ich ein 9-gängiges Labyrinth als Beispiel:

Ein 9-gängiges Labyrinth

Ein 9-gängiges Labyrinth

Hier sind die Begrenzungslinien dargestellt.
Links oben sehen wir das originale Labyrinth, rechts daneben ist das duale dazu.
Links unten sehen wir das komplementäre zum originalen (oben), rechts daneben ist das duale dazu.
Dieses duale ist aber gleichzeitig auch das komplementäre zum dualen oben.

Das erste 9-gängige Durchgangslabyrinth

Das erste 9-gängige Durchgangslabyrinth

Das erste Durchgangslabyrinth zeigt links den Weg wie im originalen Labyrinth. Rechts zeigt sich jedoch überraschenderweise der Weg des komplementären Labyrinthes zum dualen Labyrinth.

Und das zweite?

Das zweite 9-gängige Durchgangslabyrinth

Das zweite 9-gängige Durchgangslabyrinth

Der linke Weg entspricht dem dualen Labyrinth des Originals. Der rechte Weg aber dem komplementären Labyrinth des Originals.

Jetzt schauen wir wieder ein selbstduales Labyrinth an, ein 11-gängiges, das aus dem erweitertem Grundmuster entwickelt wurde.

Ein 11-gängiges Labyrinth im Knidos Stil

Ein 11-gängiges Labyrinth im Knidos Stil

Das linke ist das originale Labyrinth mit der Umgangsfolge:
0-5-2-3-4-1-6-11-8-9-10-7-12

Das rechte zeigt das komplementäre dazu mit der Umgangsfolge:
0-7-10-9-8-11-6-1-4-3-2-5-12

Die Probe durch Addition (ohne erste und letzte Ziffer):
12-12-12-12-12-12-12-12-12-12-12

Nun konstruieren wir wieder das dazugehörige Durchgangslabyrinth:

Das 11-gängige Durchgangslabyrinth

Das 11-gängige Durchgangslabyrinth

Wieder sehen wir das originale und das komplementäre Labyrinth in einer Figur vereint. Die Umgangsfolgen vorwärts und rückwärts gelesen, zeigen auch, daß die beiden Labyrinthe spiegelsymmetrisch sind. Das trifft auch auf die vorangegangenen Durchgangslabyrinthe zu.

Das sind jetzt alles labyrinththeoretische Überlegungen. Aber hat es solch ein Labyrinth schon einmal als historisches Labyrinth gegeben? Das 7- und das 9-gängige sind mir noch nicht begegnet, aber das 11-gängige Durchgangslabyrinth ist mir bei der Beschäftigung mit den Babylons auf den Solovki-Inseln schon begegnet (siehe Verwandte Artikel unten), Dabei habe ich auch überlegt, wie diese Labyrinthe wohl entstanden sind. Sicher nicht aus den vorgenannten theoretischen Überlegungen heraus, sondern eher aus einer „Mutation“ der 11-gängigen Trojaburgen im skandinavischen Raum. Und damit zusammenhängend auch aus einer anderen Sicht auf die Labyrinthe in dieser Kultur.

Ein besonders schönes Exemplar gibt es als 15-gängiges Labyrinth unter einem Leuchtturm auf der schwedischen Insel Rödkallen im Bottnischen Meerbusen.

Eine 15-gängige Trojaburg auf der Insel Rödkallen

Eine 15-gängige Trojaburg auf der Insel Rödkallen, Foto mit freundlicher Genehmigung von Swedish Lapland.com, © Göran Wallin

Es hat eine offene Mitte und wieder die Verzweigung für die Wahl des Weges. Mehr über schwedische Labyrinthe bringt dieser Artikel auf Swedish Lapland.com von Göran Wallin.

Für mich zeigt sich in diesen Labyrinthen eine ganz besondere Qualität, auch wenn damit ein Paradigmenwechsel verbunden ist.

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Insgesamt gibt es laut Wikipedia etwa 35 Labyrinthe auf der Inselgruppe Solowezki im Onegabusen des Weißen Meeres in der Oblast Archangelsk (Russland), etwa 500 km nördlich von St. Petersburg und 150 km südlich des Polarkreises.

Das Labyrinth auf der Bolschoi Sajazki Insel

Das Labyrinth auf der Bolschoi Sajazki Insel, Quelle: Wikipedia, Foto © Vitold Muratov 2013

Wie alt sind sie, wer hat sie angelegt, was bedeuten sie? Dazu gibt es viele Spekulationen (die Weiterführenden Links zeigen es). Daran will ich mich nicht beteiligen.
Ich möchte nur herausfinden um welchen Typ von Labyrinth es sich handelt. Dafür habe ich genügend Anhaltspunkte gefunden. Es gibt etliche Fotos, die einen Teil der Labyrinthe ganz gut erkennen lassen, aber leider nicht vollständig.

Die folgende Grafik aus einem 1927 veröffentlichten Buch von Nikolai Vinogradov (Historiker, Ethnologe und Volkskundler 1876 – 1938) habe ich im Internet gefunden.

Grafik einer Steinsetzung

Grafik einer Steinsetzung

Im Buch von Hermann Kern habe ich das Foto einer Felsritzung auf der Insel Skarv im Stockholm-Archipel (Schweden) gefunden, die vermutlich aus dem 18./19. Jhdt. stammt.

Felsritzung auf der Insel Skarv

Felsritzung auf der Insel Skarv, Quelle: Hermann Kern, Labyrinthe, 1982, Abb. 583; Foto: Bo Stiernström, 1976

Im Vergleich zur Grafik oben ist das Labyrinth gespiegelt und die Doppelspirale hat einen Umgang weniger.

Die volkstümlich Babylons genannten Labyrinthe haben die gleiche Bauweise wie die skandinavischen Trojaburgen, stammen wohl auch aus dieser Zeit und haben vermutlich auch ähnlichen Zwecken gedient.
Der Grundriss ist jedoch ganz anders. Es finden sich keine der bekannten 11- oder 15-gängigen kretischen Labyrinthe, die aus einem erweiterten Grundmuster entstanden sind.

Sie gehören zu den Durchgangslabyrinthen. Diese haben eine Doppelspirale in der Mitte und labyrinthische Umgänge um zwei Wendepunkte herum. Sie können zwei Zugänge haben oder nur einen, jedoch mit einer Verzweigung.

Die Hinweise, die Babylons könnten im Zusammenhang mit einem Totenkult stehen und würden zwei ineinander verschlungene Schlangen darstellen, erklären gut die Figur. Sie könnten auch als eine Art Kunstwerk angelegt worden sein.

Es zeigen sich zwei ineinander verschachtelte Spiralen. In einer geometrischen Figur mit Halbkreisen um verschiedene Mittelpunkte herum lassen sie sich wie folgt konstruieren:

Blaue und rote Spiralen

Blaue und rote Spiralen

Die beiden Linien lassen sich auch gut in einem Zug und freihändig zeichnen: In der Mitte beginnen, einmal nach rechts ganz herum, dann auf der rechten Seite nach außen drehen und zurück auf die linke Seite, von hier wieder nach rechts, aber innen herum. Die rote Linie endet hier. Die blaue wird erst noch einmal außen herum nach links gedreht.
In einem nächsten Schritt zeichnet man erst die blaue Spirale, lässt Platz zwischen den Linien und setzt die rote Spirale dazwischen.
Klingt kompliziert, ist es auch. Aber am besten mit Bleistift auf einem Blatt Papier selbst probieren.

Das Ergebnis sollte dann etwa so aussehen:

Rote Spirale in der blauen

Rote Spirale in der blauen

Bei einem aus Steinen gelegten Labyrinth lassen sich diese halbrunden oder elliptischen Bögen relativ einfach konstruieren.

Am besten fängt man in der Mitte an. Da kann man die Verdickungen der Enden und der Zwischenstücke am leichtesten anordnen. Denn die übrigen Linien folgen in gleichmäßigen Abständen.

Schritt 1 und 2

Schritt 1 und 2

Man macht drei Halbkreise nach unten (Schritt 1) und vier Halbkreise nach oben (Schritt2). Das erzeugt die Doppelspirale in der Mitte.

Schritt 3 und 4

Schritt 3 und 4

Dann füge ich in Schritt 3 fünf Halbkreise oben hinzu. Das erzeugt links fünf freie Enden und rechts sieben. Diese verlängere ich bis zur schrägen Linie rechts und links (Schritt 4).

Schritt 5 und 6

Schritt 5 und 6

In Schritt 5 verbinde ich die beiden äußersten freien Endstücke rechts und links so miteinander, dass in der Mitte eine Lücke für den Eingang bleibt. In Schritt 6 werden parallel dazu die übrigen freien Enden miteinander verbunden. Die zwei restlichen freien Enden rechts und links bilden die Wendepunkte.

Bemerkenswert ist bei diesem Labyrinth, dass die Begrenzungslinien sich nicht überschneiden wie beim kretischen Labyrinth. Trotz der Verzweigung bleibt der Weg durch die ganze Figur eindeutig und folgt dem „labyrinthtypischen“ Rhythmus.

Die Konstruktionselemente

Die Konstruktionselemente

Auch wenn die Babylons nicht so geometrisch exakt angelegt wurden, zeigen diese Konstruktionselemente doch die wesentliche innere Struktur und lassen sie damit zu den Wunderkreisen zählen. Ich würde sie gerne Babylonischer Wunderkreis nennen zur Unterscheidung von den Wunderkreisen mit zwei Zugängen nebeneinander wie beim Zeidner Wunderkreis.

Mit den Babylonischen Labyrinthen sind sie verwandt durch die Doppelspirale in der Mitte und den eindeutigen Weg dorthin, auch wenn dieser dort von zwei entgegengesetzten Eingängen losgeht.

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Ein Labyrinth ist es nur, wenn wir auch Durchgangslabyrinthe als solche ansehen. Denn es hat zwei Zugänge und keine Mitte, in der man bleiben kann.

Ich sehe es als ein echtes Labyrinth an und behaupte sogar, dass es ältere Wurzeln hat als das Kretische Labyrinth aus dem Mittelmeerraum. Die Beschäftigung mit den Babylonischen Labyrinthen hat mich zu dieser Sicht gebracht. Denn im Zentrum eines typischen Wunderkreises befindet sich eine Doppelspirale. Eine Spirale allein ist noch kein Labyrinth, auch mäanderförmige Elemente gehören dazu.

Einige Beispiele:

Wunderkreis aus Steinen

Wunderkreis aus Steinen

Ein Exemplar mit Steinen gelegt wie die skandinavischen Trojaburgen.  Der Weg verläuft zwischen den Steinen. Der Eingang liegt in der Mitte unten und verzweigt dann. Ich kann nach links weitergehen oder nach rechts. Jedoch muss ich die ganze Figur durchwandern, um wieder herauszukommen. Im Zentrum vollzieht sich der entscheidende Richtungswechsel. Rechts und links unten liegen die beiden Wendepunkte, um die der Weg pendelnd geführt wird. Mal zur Mitte hin, mal weg davon; mal rechts herum, mal links herum. Ganz wie bei einem klassischen Labyrinth.
Die Figur besteht aus zwei Teilen: der Doppelspirale mit dem Mäander in der Mitte und den Umgängen um die beiden Wendepunkte. Welcher Teil zuerst durchlaufen wird, hängt von der Entscheidung des Weges ab. Jedoch sind die zwei Teile nicht vermischt, jedes Element wird für sich durchgangen.

Das Element mit den beiden Wendepunkten, die mit dem Zentrum in der Doppelspirale ein Dreieck bilden, kommt auch als eigener Labyrinthtyp vor. Im Typ Knossos, im Baltischen Rad und im Indischen Labyrinth,

Das Baltische Rad hat auch einen zweiten Zugang/Abgang zur Mitte, der jedoch sehr kurz ist. Die eigentliche Mitte besteht aus einem größeren, leeren Bereich. Es ist jedoch kein Wunderkreis, da der zweite Weg allein noch keinen solchen ausmacht, sondern die Doppelspirale im Mittelteil.

Alte Zeichnung des Eberswalder Wunderkreises

Alte Zeichnung des Eberswalder Wunderkreises

In dieser Zeichnung stellen die schwarzen Linien den Weg dar, nicht die Begrenzungslinien. Der Wunderkreis wurde nachweislich zuerst 1609 angelegt und zur 400-Jahr-Feier 2009 wurde sogar eine Münze herausgegeben.

Jubiläumsmünze des Eberswalder Wunderkreises

Jubiläumsmünze des Eberswalder Wunderkreises

Hier sieht er etwas anders aus, der Bewegungsverlauf ist jedoch der selbe. Inzwischen wurde auch wieder ein Wunderkreis aus Pflastersteinen in Eberswalde angelegt. Nicht auf dem Hausberg wie 1609, sondern auf dem Schützenplatz.

Der neue Eberswalder Wunderkreis

Der neue Eberswalder Wunderkreis

Ein weiterer historischer Wunderkreis ist überliefert aus Kaufbeuren.

Zeichnung des Wunderkreises aus Kaufbeuren

Ein ähnlicher Wunderkreis ist dann 2002 im Jordanpark wieder angelegt worden.

Der renovierte Wunderkreis von 2002

Der renovierte Wunderkreis von 2002

Die Siebenbürger Sachsen aus Zeiden trugen neue Erkenntnisse zum Wunderkreis bei durch das Festhalten an ihren Traditionen. Das Original befindet sich noch im heutigen Rumänien. Die Zeidner Nachbarschaft pflegt auch bei ihren Heimattreffen hier in Deutschland den  Brauch des Marsches durch den Wunderkreis.

Der Zeidner Wunderkreis

Der Zeidner Wunderkreis

Die Linien bilden hier den Weg ab und es geht zunächst nach rechts. Sie verzweigen auch nicht, sondern verlaufen getrennt. Dadurch wissen wir, dass vermutlich immer zuerst die äußeren Umgänge durchwandert wurden und dann die Doppelspirale.

An einer ganz anderen Stelle gab es im Juli 2015 den folgenden temporären Wunderkreis: Bei Ebbe am Strand von Bandon in Oregon (USA).

Dream Field am Face Rock von Bandon

Dream Field am Face Rock von Bandon, Foto © Pamela Hansen

Seit 2014 legt Denny Dyke mit seinem Team unter „Circles in the Sand“ in den Dream Field Labyrinths immer wieder neue Kreationen an. Dabei verwendet er sehr oft die Doppelspirale und den Wunderkreis, der als Durchgangslabyrinth ja auch idealerweise dafür geeignet ist. Auf die äußere Form kommt es nicht an, ein Wunderkreis kann auch eckig sein.


Jetzt können wir uns die wichtigsten Merkmale für den Wunderkreis in einer Art Musterzeichnung anschauen. Hier zunächst die Begrenzungslinien in Schwarz. Die beiden Zugänge liegen nebeneinander.

Die Begrenzungslinien für den Wunderkreis

Die Begrenzungslinien für den Wunderkreis

Durch die farbige Kennzeichnung des Wegverlaufes lassen sich die beiden wesentlichen Bestandteile für diesen Typ Labyrinth erkennen. Es gibt zwei unterschiedliche Bereiche. Der Weg nach links führt in den „labyrinthischen“ Teil um die zwei Wendepunkte herum. Der Weg nach rechts führt in die innere Doppelspirale.

Die Pfade im Wunderkreis

Die Pfade im Wunderkreis

Die ursprüngliche Bewegungsrichtung als Prozessions- oder Tanzlabyrinth führt zuerst in den äußeren Teil. In der Doppelspirale vollzieht sich der wichtigste Richtungswechsel und führt von dort wieder heraus.
Oft wurde der Wunderkreis auch zu Wettkämpfen genutzt und diente als eine Art Laufbahn. Vielleicht rührt sogar der Name von dieser Verwendung her.

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oder, frei nach Herbert Grönemeyer:

Wann ist ein Labyrinth ein Labyrinth?

Die Recherchen bei Wikipedia zum Labyrinth haben mich einmal mehr angeregt, mich selbst an einer Definition des Labyrinths zu versuchen. Das ist mein Vorschlag:

Das Labyrinth ist ein (auf den ersten Blick) verwirrendes, jedoch eindeutiges, zielgerichtetes, kunst- und sinnvolles Liniensystem. Das Labyrinth im engeren und eigentlichen Sinn ist (in der Regel) unverzweigt und führt auf verschlungenen Wegen zum Ziel, meistens in die Mitte. Das Labyrinth im weiteren Sinn hat ein verzweigtes Liniensystem mit mehreren Wahlmöglichkeiten, Sackgassen und Schleifen und wird (vor allem im deutschen Sprachraum) als Irrgarten bezeichnet. Das Labyrinth im übertragenen Sinn bezeichnet einen verworrenen (komplizierten) und meistens schwierigen Sachverhalt.

Klassisches 7-gängiges Labyrinth mit größerer Mitte

Knidos Labyrinth

Der Ariadnefaden (Weg) im klassischen 7-gängigen Labyrinth

Ariadnefaden

Heckenirrgarten Schönbusch

Irrgarten

Klassisches 3-gängiges Labyrinth

Einfaches Labyrinth

Klassisches Labyrinth mit 4 Umgängen und zusätzlichem Weg

Typ Baltisches Rad

Typ Gossembrot

Typ Gossembrot

Schwanberg Labyrinth (Sektorenlabyrinth)

Typ Schwanberg

Kalligrafie Labyrinth von Ingeborg E. Müller

Kalligrafie Labyrinth

Crossing Labyrinth von Alana Forest

Crossing Labyrinth

Das ist wahrscheinlich viel zu lang, klingt zu kompliziert und wirkt daher selbst schon labyrinthisch. Vielleicht genügt auch nur der erste Satz, denn er schließt den Irrgarten nicht aus und läßt die Ausnahmen zu.

Ein Labyrinth ist nicht immer unverzweigt und gänzlich ohne jede Wahlmöglichkeit. Der Typ baltisches Rad (zum Beispiel das Rad in der Eilenriede) wäre sonst kein Labyrinth, ist es nach Meinung vieler Fachleute aber doch. Das Ziel ist auch nicht immer die Mitte, schon gar nicht die geometrische Mitte oder das Zentrum. Der Wunderkreis von Kaufbeuren mit einer Verzweigung und ohne eigentliche Mitte ist eher ein Durchgangslabyrinth, daher für Festzüge bestens geeignet.

Auch der Richtungswechsel in der Bewegung gehört nicht unbedingt zum Labyrinth, denn sonst wäre ein dreigängiges Labyrinth oder manche moderne Form kein Labyrinth. Man kann sogar Kreuzungen akzeptieren, wie in den Crossing Labyrinths von Alana Forest aus Australien, denn die Wegführung ist eindeutig. Man darf weder rechts noch links abbiegen, sondern immer nur geradeaus gehen.

Labyrinth und Irrgarten haben vieles gemeinsam und sind miteinander verwandt. Ein Irrgarten ist auch ein Labyrinth (wenn auch im weiteren Sinn), aber ein Labyrinth (im eigentlichen Sinn) ist kein Irrgarten. Denn man kann sich darin nicht verirren. Aber es kann (auf den ersten Blick) verwirrend und irritierend sein.
Ich glaube, die Verwirrung kommt auch daher, dass beim Labyrinth im strengen Sinn immer von einem kreuzungs- und verzweigungsfreien Weg die Rede ist und dann das Labyrinth in seinen Begrenzungslinien gezeigt wird. Dabei beziehen sich diese Angaben auf den Weg, den Ariadnefaden, der zwischen den Begrenzungslinien liegt und bei dieser Darstellungsform nicht sichtbar ist. Das ging mir am Anfang meiner Bekanntschaft mit dem Labyrinth genauso. Erst der zweite und genauere Blick macht einem die richtigen Zusammenhänge klar.

Es ist ja das Faszinierende am Labyrinth, dass es ein uraltes, archaisches Menschheitssymbol ist, das in verschiedenen Kulturen, Religionen und Zeitepochen anzutreffen ist und das für viele Deutungen und Annäherungen offen ist. Darum ist es auch für unsere jetzige Zeit und Welt als universales Symbol geeignet. Doch sollte niemand für sich die Deutungshoheit beanspruchen.

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Gibt es eine Verwandtschaft zwischen dem 11-gängigen Chartres Labyrinth und den in Skandinavien meistens 11-gängigen Trojaburgen?
Welche Beziehungen, Ähnlichkeiten oder Unterschiede bestehen da?

Das Chartres Labyrinth

Das Chartres Labyrinth

Die Trojaburg Visby

Die Trojaburg Visby

Das Chartres Labyrinth wurde um 1200 herum in der Kathedrale von Chartres gebaut. Die Trojaburgen entstanden vermutlich zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert, vielleicht gibt es sogar prähistorische Exemplare. Die meisten haben 11 Umgänge, es gibt aber auch welche mit 7 oder 15 Umgängen.
Mit den Trojaburgen verwandt sind die Rasenlabyrinthe. Die meisten der noch erhaltenen britischen Rasenlabyrinthe sind vom Typ Chartres mit 11 Umgängen, nur zwei sind klassische mit 7, bzw. 15 Umgängen. Zwei deutsche historische Rasenlabyrinthe haben 11 Umgänge und sind vom klassischen Typ. Der Typ Chartres kommt bei den skandinavischen Trojaburgen so gut wie kaum vor.

Kann man die beiden doch sehr unterschiedlichen Typen überhaupt miteinander vergleichen?
Dazu muss man beide etwas umformen. Chartres hat einige spezielle Eigenschaften, die es von den anderen mittelalterlichen Typen unterscheidet, zu denen es gehört. Das sind die sechs kreisförmigen Elemente in der Mitte und die Umrandung mit den 113 Zacken. Charakteristisch für die mittelalterlichen Typen sind auch die „Barrieren“ in den Wegen, die jeweils eine Wendung um 180° bewirken. Bei Chartres sind sie in den waagrechten und senkrechten Achsen angeordnet. Spekulationen, ob das die Kreuzigung oder Christianisierung des Labyrinths bedeutet, können wir uns sparen. Das kann sein, muss aber nicht. Denn die Achsen könnten auch in anderen Winkeln oder noch mehr Achsen angeordnet sein und würden doch die gleiche Wegfolge erzielen.
11 Umgänge sind keine neue Erfindung für den Typ Chartres, denn mit dem Grundmuster des klassischen 7-gängigen Labyrinths lassen sich ganz einfach 11 Umgänge erzeugen, wie die Trojaburgen beweisen.

Besonders charakteristisch für alle Labyrinthtypen ist die Linienführung der Umgänge, die sich in der Wegfolge ausdrückt: das ist die Reihenfolge, in der die einzelnen Umgänge nacheinander begangen werden. Das ist entscheidend für die Qualität eines Labyrinthes. Denn darin zeigt sich der Rhythmus oder die Melodie, wenn nicht sogar die Dramaturgie der Wegführung eines Labyrinths.

Können wir die Barrieren weglassen und haben wir dann immer noch ein Labyrinth? Oder anders ausgedrückt: Können wir aus dem 4-achsigen Labyrinth ein einachsiges machen?
Ja, es geht beim Typ Chartres. Nicht bei jedem mittelalterlichen Labyrinth (z.B. beim Typ Reims, Sens, Bayeux, Auxerre) gelingt das. Das deutet schon darauf hin, von welch hoher Qualität der Chartres Typ ist.
Welche Wegfolge kommt dabei heraus?
Die folgende Grafik macht das deutlich. Gleichzeitig ist das im Labyrinth enthaltene Grundmuster durch die schwarzen Linien kenntlich gemacht. Damit wird das Chartres Labyrinth vergleichbar mit der Trojaburg.
Wegfolge Chartres: 5-4-3-2-1-6-11-10-9-8-7-12

Grafik Chartres

Grafik Chartres

Um die Trojaburg mit Chartres vergleichbar zu machen, ist sie in eine kreisförmige Form verwandelt worden. In der Grafik der Trojaburg ist ebenfalls das darin enthaltene Grundmuster schwarz hervorgehoben. Die Wegfolge bleibt durch die Umformung erhalten. So wie es auch egal ist, ob das Labyrinth rechts- oder linkshändig ist oder ob es kreisförmig oder eckig ist, kurz: welche Form es hat.
Wegfolge Trojaburg: 5-2-3-4-1-6-11-8-9-10-7-12

Grafik Trojaburg

Grafik Trojaburg

Der Vergleich zeigt, dass bei beiden Typen im Umgang 5 die erste „Linkskurve“ kommt. Bei Chartres geht es weiter mit 4-3-2, bei der Trojaburg mit 2-3-4, also in umgekehrter Reihenfolge. Dann bei beiden 1-6-11. Danach bei Chartres 10-9-8, bei der Trojaburg 8-9-10, also wieder umgekehrt. Am Schluss biegen beide Typen vom Umgang 7 aus in die Mitte ein.
Einige Passagen sind identisch, an zwei Stellen ist die Reihenfolge vertauscht. Es ist also schon jetzt eine gewisse Ähnlichkeit zwischen beiden Typen zu finden.

Jetzt entwickeln wir aus dem Grundmuster im Chartres Typ (ohne die Barrieren) ein klassisches 11-gängiges Labyrinth (eben eine Trojaburg) in gewohnter Weise. Das Grundmuster wird in eine eckige Form gebracht und die rechten Teile um einen Umgang nach unten abgesenkt. Es ist nun nicht mehr quadratisch, wie wir es sonst gewohnt sind, sondern rechteckig (doppelt so hoch wie breit) und zeigt wieder sein zentrales Kreuz. Aus dem kreisrunden Modell mit größerer Mitte wird das kreisförmige Modell mit der kleinen Mitte.
Die Wegfolge in dieser Trojaburg ist identisch mit der im Chartres Labyrinth:
5-4-3-2-1-6-11-10-9-8-7-12

Grafik Trojaburg Typ Chartres

Grafik Trojaburg Typ Chartres

Meines Wissens ist ein solches Labyrinth bisher noch nie aufgetaucht.
Ob diese Zusammenhänge zwischen Trojaburg und Chartres Labyrinth den damaligen Labyrinth-Baumeistern bekannt waren, weiß ich nicht.
Ich glaube, eher nicht. Es ist bemerkenswert, dass die Skandinavischen Trojaburgen offenbar nicht vom Typ Chartres beeinflusst waren, die britischen Rasenlabyrinthe schon.
Für mich ist trotzdem klar: Es gibt eine größere Verwandtschaft zwischen den klassischen Labyrinthen und den mittelalterlichen Typen als manche bisher angenommen haben. Und es zeigt die außerordentliche Qualität und Originalität des Chartres Typs.

Gleichzeitig ist es aber auch ein Beleg dafür, dass die mittelalterlichen Typen nach anderen Gesichtspunkten und Methoden „erzeugt“ wurden als mit einem Grundmuster. Wesentlich finde ich, ist die Einführung der „Barrieren“ um mehr Wendungen und Abschnitte bei einer gleichen Anzahl von Umgängen zu erzielen. Oder anders ausgedrückt: Um die Wegfolge zu verändern.
Interessant wäre es auch herauszufinden, wann eigentlich die „Barrieren“ zum ersten Mal im Labyrinth aufgetaucht sind. Denn sie stellen eine entscheidende Weiterentwicklung des klassischen Labyrinths dar und sind maßgeblich für die Entstehung der mittelalterlichen Typen.

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Zuerst wollte ich diesen Artikel nur betiteln: Das Labyrinth bei Wikipedia. Doch dann habe ich gemerkt, dass da durchaus labyrinthische bis „irrgärtnerische“ Züge zu finden sind. Teilweise trifft das auch für das Internet als Ganzes zu.

Man findet (fast) alles, wenn man weiß wie es geht und lange genug sucht. Und sich nicht ablenken lässt oder in Sackgassen verläuft. Gerade bei Wikipedia ist man durch die vielen unterlegten Querverweise (= Links) schnell in einer Sackgasse. Da hilft zwar oft der Zurück-Button im Browser, um wieder in die richtige Spur zu kommen. Oft gibt es gar nicht die Querverweise zu dem, was man sucht. Oder man findet, was man sucht, nur durch Zufall oder ganz woanders. Sicher hilft hier Versuch und Irrtum, und man lernt auch eine ganze Menge nebenbei, aber man verzettelt sich und verliert Zeit.
Also ist Wikipedia beides: Labyrinth und Irrgarten. Und es kommt sehr darauf an, wie man sich darin bewegt.

Was schreibt nun die deutsche Wikipedia über das Labyrinth? Hier der Beginn des Artikels:

Labyrinthbezeichnet ein System von Linien oder Wegen, das durch zahlreiche Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Musters zu einem Rätsel macht.

Das 7-gängige klassische Labyrinth

Das 7-gängige klassische Labyrinth

In meinem anderen Blog habe ich schon zwei Mal nachgeschaut, im März 2009 und im November 2009.
Und wieder hat sich einiges geändert. Sogar zum Besseren, was ja nicht selbstverständlich ist.

Die Titulierung der Trojaburgen und Rasenlabyrinthe als „Schlingenmuster und daher keine Labyrinthe“ ist zum Glück verschwunden.
Und die offensichtliche Vertauschung der Begriffe Labyrinthe im engeren und im weiteren Sinn ist korrigiert worden. Jetzt sind die Labyrinthe wieder die Labyrinthe im engeren Sinn und die Irrgärten gehören zu den Labyrinthen im weiteren Sinn.

Von der Form her bleibt es bei den Labyrinthen im engeren Sinn bei der Einteilung in das kretische („klassische“), römische und christliche Muster. Hier bietet sich in Anlehnung an die Vorschläge der Labyrinthsociety (TLS) eher eine Einteilung in ein klassisches, römisches und mittelalterliche Muster an.
Die Bezeichnung kretisches Labyrinth hat sich zwar sehr eingebürgert, ist aber doch zu einseitig. Auch die historischen Trojaburgen und einige der Rasenlabyrinthe (vor allem die deutschen) gehören zu diesem Typ. Die Bezeichnung Ur-Labyrinth wird auch nicht gern gesehen (Verzeihung liebe Ilse), wenngleich dieser Typ vermutlich das erste und älteste nachweisbare Labyrinth darstellt.
Und christlich sollte man als Typ auch nicht wählen, denn das würde bedeuten, dass die übrigen heidnisch wären. Die Labyrinth Society schlägt dafür „mittelalterlich“ vor. Selbstverständlich wurde das Labyrinth wie so viele andere Symbole auch christianisiert, aber das heisst nicht, dass ein bestimmter Typ christlich wäre.

Dann gibt es noch einen sehr interessanten Satz:

Aus dem kretischen Muster kann theoretisch durch vierfache Wiederholung das römische, durch Ineinanderfügen zweier verkleinerter römischer das christliche Muster entwickelt werden.

Das klingt sehr gut. Doch wie sieht die konkrete (zeichnerische, bauliche) Umsetzung aus? Denn so richtig vorstellen, kann ich mir das (noch) nicht. Vielleicht Sie? Ich lasse mich gern beraten.

Als mittelalterliches Fußbodenlabyrinth wird der „Chartres-Typ“ eigens erwähnt, hier sind jedoch einige kleine Fehler enthalten: Die Steine sind weiß und schwarz, nicht blau. Das weiß ist eher ocker. Der Kranz besteht aus 113 regelmäßig angeordneten Zacken und nicht aus 112, wie die treuen Leser dieses Blogs auf einem der vorausgegangen Artikel erfahren haben.

Ich habe den Eindruck, dass der Artikel zu umfangreich geworden ist und eine Verlagerung in verschiedene, eigenständige Artikel geschehen ist. Als erstes wird schon eine gewisse (aber leider nicht konsequente) Einteilung vorgenommen, wenn man die Begriffsklärung Labyrinth anschaut.
Von hier kommt man zu Labyrinth, Irrgarten, Labyrinth des Minotauros und Große Labyrinth-Höhle.
Leider nicht zu Trojaburg und Rasenlabyrinth. Das sind Artikel, die man direkt aufrufen muss. Aber auch das Maislabyrinth hat einen eigenen Artikel, oder das Spiegellabyrinth, beide gehören sie jedoch zu den Irrgärten.

Trojaburg Visby

Trojaburg Visby

Beim Artikel über die Trojaburgen stört mich die „pseudolabyrinthische schlingenartige Form“. Hier der Originaltext:

Als Trojaburgen (schwedisch Trojeborg, Mehrzahl Trojeborgar) werden Steinsetzungen in pseudolabyrinthischer schlingenartiger Form aus faust- bis kopfgroßen Steinen bezeichnet.

Ein eigener Artikel gehört der Trojaburg von Tibble, wird aber als Labyrinth von Tibble bezeichnet. Das trifft zu, wie es aber für alle Trojaburgen zutrifft, die ja echte klassische Labyrinthe sind.

Beim Artikel über die Rasenlabyrinthe steht:

Ein Rasenlabyrinth (engl. turf maze), auch Wunderkreis oder Wunderburg, ist ein großflächiges, begehbares Labyrinthmuster, das in eine ebene Rasenfläche eingeschnitten wurde, meist auf kargem Boden.

Das Rad in der Eilenriede

Das Rad in der Eilenriede, Foto: © AxelHH (Wikipedianer)

Von den noch existierenden, historischen acht Rasenlabyrinthen in Großbritannien sind zwei (Dalby: 7-gängig, Somertom: 15-gängig)) vom klassischen Typ, die übrigen sechs vom mittelalterlichen Typ.
Von den noch existierenden Rasenlabyrinthe in Deutschland sind die zwei in Graitschen und Steigra vom klassischen Typ (mit 11 Umgängen) und das Rad in der Eilenriede vom klassischen Typ des baltischen Rades mit einem zweiten kurzen Aus- bzw. Eingang. Diese wurden oft auch Wunderburgen genannt. Der ursprüngliche Wunderkreis von Kaufbeuren ist an historischer Stelle (Bau einer Kaserne durch die Wehrmacht im letzten Weltkrieg) nicht mehr vorhanden. Jedoch wurde 2002 im Jordanpark nach historischem Vorbild ein neuer Wunderkreis angelegt. So könnte man dieses Labyrinth durchaus als viertes historisches Labyrinth für Deutschland zählen.

Dem Rasenlabyrinth in Saffron Walden (GB) ist wieder ein eigener Hauptartikel gewidmet.
Julian’s Bower in Alkbourough (GB) hat einen Hauptartikel mit einem Weblink zu einem schönen Artikel mit Fotos. Ein Foto gibt es in der englischen Version.
Zum Rad in der Eilenriede findet man in einem Hauptartikel über Eilenriede und dort im Punkt 4.1 Rasenlabyrinth.

Bis auf Sommerton (GB) konnte ich alle historischen Rasenlabyrinthe in England und Deutschland besuchen und fotografieren. Und auf einer Schwedentour auch etliche der historischen Trojaburgen dort.

Die Bilder sind zu finden in der Fotogalerie auf meiner Website Geheimnis Labyrinth mymaze.de.

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