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Posts Tagged ‘Prototyp-Zeichnung’

Für diese Art von Labyrinth gibt es ein ganz einfaches Grundmuster: Drei Striche und zwei Punkte. Es ist uns gleichsam in die Hand geschrieben. Das sage ich immer den Kindergartenkindern, mit denen ich das Labyrinth erforsche.

Das Grundmuster: 3 Striche, 2 Punkte

Das Grundmuster: 3 Striche, 2 Punkte

Damit kann man runde oder eckige Labyrinthe zeichnen, aber auch ein quadratisches.

ausgerundet

ausgerundet

kreisrund

kreisrund

eckig

eckig

Eine weitere schöne Übung (nicht nur) für Kinder ist das Legen eines quadratischen Labyrinthes mit Streichhölzern, Büroklammern, Trinkhalmen oder sonstigen Gegenständen von gleicher Länge. Die Mitte wird drei Einheiten groß, und mit insgesamt 95 Einzelteilen bekommt man das Labyrinth hin.

Ein quadratisches Streichholzlabyrinth

Ein quadratisches Streichholzlabyrinth

Die zwei Punkte im Grundmuster werden durch zwei querglegte Objekte ersetzt: Das linke unterhalb, das rechte oberhalb der senkrechten drei Objekte.

Das Grundmuster

Das Grundmuster

Dann wird, wie wir es schon vom klassischen 7-gängigen Labyrinth kennen, der Reihe nach alles miteinander verbunden. Die Wegbreite entspricht der Länge eines Elementes.

Kinder wollen immer wieder den Weg im Labyrinth nachspüren, am liebsten sogar gehen. Das geht gerade noch bei 20 cm Wegbreite, doch da verrutschen oft die Stäbchen.

So wird der Wunsch stärker, etwas festeres zu machen. Am einfachsten geht das mit Klebeband auf dem Fußboden. Damit das Labyrinth auch richtig quadratisch und rechtwinklig wird, brauchen wir dazu eine Methode und ein Plänchen.

knossos_quadrat_prototyp_de

Der Plan

Zuerst legen wir die Grundlinie fest. Dann wird der dritte Eckpunkt bestimmt. Wir legen ihn fest durch den Schnittpunkt der Diagonale und der Seitenlänge des Quadrates, ausgehend von einem Endpunkt der Grundlinie. Nach der gleichen Methode wird der vierte  Eckpunkt konstruiert. Die vier Seiten des Quadrates und die beiden Diagonalen müssen jeweils die richtige Länge haben. Dadurch haben wir eine rechtwinklige Figur erzeugt.
Die Endpunkte der inneren Linien legt man am besten über die Diagonalen fest. Danach verbindet man Punkt für Punkt und erhält so rechtwinklige Linien. Die Diagonalmessungen sollten besser Erwachsene durchführen, die Punktverbindungen könnten wieder von den Kindern gemacht werden.

Die Zeichnung ist als Protoyp mit der Einheit 1 m entworfen. Alle Maße sind skalierbar, lassen sich also für unterschiedlich große Labyrinthe verwenden. Für das oben gezeigte blaue Labyrinth wurden alle Maße mit dem Faktor 0.21 multipliziert. Das ergibt eine Wegbreite von knapp 21 cm, eine Kantenlänge von 1.89 m für das Labyrinth und etwa 20 m Gesamtlänge für die Linien (das Klebeband).

Hier der Prototyp als PDF-Datei zum anschauen, drucken oder kopieren.

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