Das Pflanzenlabyrinth der Begegnung in der Labyrinth-Gemeinde Hofkirchen i.M.

Das Pflanzenlabyrinth der Begegnung der Labyrinthgemeinde Hofkirchen i.M. als eines der drei Großlabyrinthe ist der Startpunkt für eine Wanderung von Labyrinth zu Labyrinth.
In den Monaten Juli und August ist es am Dienstag Abend der Ort für ein Lichterlabyrinth.

Beim Labyrinthkongress 2012 war es am 2. und 3. August der Platz für die ersten Begegnungen.

Vieles zum Labyrinth findet sich auf einer sehr gut gemachten Informationstafel auf dem Festplatz vor dem Labyrinth.

Daraus einige Auszüge:

Die Form

Die Form

Der Platz

Das Thema

Das Thema

Die drei Großlabyrinthe in Hofkirchen sind durch einen gut beschilderten Rundwanderweg miteinander verbunden. Die Begehung und der Besuch der Labyrinthe ist jederzeit möglich und kostenlos. Doch es werden auch geführte oder begleitete Wanderungen angeboten.

Die Karte

Die Karte

Hier einige fotografische Impressionen vom Pflanzenlabyrinth:

Probieren Sie auch das Karussell, um die Bilder im Vollbildmodus anzuschauen. Klicken Sie dazu in ein beliebiges Bild. Sie können dann vorwärts und rückwärts blättern. Hierher zurück geht es mit einem Klick in die schwarze Fläche oder dem Drücken der „Esc“-Taste auf Ihrer Tastatur.

Hier einige Informationen für alle, die das Labyrinth selbst erkunden möchten:

  • Bei der Labyrinthgemeinde Hofkirchen informieren
  • Jemanden im Ort fragen, denn jeder in Hofkirchen kennt den Weg
  • Sich selbst orientieren und dann navigieren. Wanderer und Radfahrer kommen direkt hin, Autofahrer müssen vorher aussteigen. Hier die Koordinaten für das Pflanzenlabyrinth: 48 29 11.6 N, 13 48 36.8 E

Oder vorher einmal in Google Earth nachschauen? Noch ist das Labyrinth nicht zu sehen. Aber vielleicht in einigen Jahren, wenn die Satellitenbilder erneuert werden?

Das Labyrinth befindet sich ungefähr in Bildmitte, rechts neben einem Feldweg oberhalb der Baumgruppe.

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6. Intern. Labyrinthkongress 2012 in Hofkirchen i.M. (A): Der Anfang ist das Ende

und das Ende ist der Anfang, sagt das Labyrinth.

Pflanzenlabyrinth

Pflanzenlabyrinth

Darum berichte ich erst jetzt über den Anfang des Kongresses.
Am Donnerstag, dem 2. August 2012 um 18 Uhr war im Gasthof Froschauer die Eröffnung mit einem gemeinsamen Abendessen, den obligatorischen Begrüßungsworten und einigen Einlagen. Es herrschte eine erwartungsvolle und freudige Stimmung, wozu auch das gute Labyrinthebier beitrug (zumindest bei den männlichen Teilnehmern).
Zwischenbemerkung: Der Bericht entspricht meiner persönlichen und subjektiven Sicht; ich kann nicht für alle sprechen.
Anschließend ging es mit einem Fackelzug zum Pflanzenlabyrinth der Begegnung. Bei Vollmond und musikalischer Begleitung, leider etwas windigem Wetter.

Am Freitag, dem 3. August 2012 ging dann der Kongress richtig los. Der Vormittag stand im Zeichen des Pflanzenlabyrinthes der Begegnung. Auf dem Festplatz vor dem Labyrinth tanzten wir einige einfache Kreistänze (auch für „Ungeübte“ geeignet). Danach wandelten alle in das Labyrinth, wo Brigitta als eine der ortsansässigen Labyrinthbegleiterinnen in der Mitte ein kleines Märchen erzählte. Es fing leicht zu regnen an, was aber die Stimmung nicht nennenswert trüben konnte.

Der Platz

Und ab Nachmittag war sowieso Sonne angesagt für die restliche Zeit des Kongresses. Das Mittagessen für alle gab es wieder im Gasthof Froschauer und am Nachmittag begannen die verschiedenen Workshops an verschiedenen Orten mit verschiedenen Referentinnen und Referenten.
Das Abendessen gab es im Pfarrheim, das auch Anlaufstelle an jedem Morgen war. Abends lauschten wir einem Barockkonzert mit Claudia Woldan (Barockvioline) und Stefan Baier (Cembalo) im Stadel.

Hier einige Fotos (Danke an Bettina, Ilka und Ewald):

Probieren Sie auch das Karussell, um die Bilder im Vollbildmodus anzuschauen. Klicken Sie dazu in ein beliebiges Bild. Sie können dann vorwärts und rückwärts blättern. Hierher zurück geht es mit einem Klick in die schwarze Fläche oder dem Drücken der „Esc“-Taste auf Ihrer Tastatur.

Am nächsten Tag (dem Samstag) ging es weiter mit dem Steinlabyrinth, Workshops und abends erlebten wir ein Weltmusikkonzert mit den Los Gringos: Otto Lechner, Klaus Trabitsch und Peter Rosmanith.

Am Sonntag besuchten wir das Kunstlabyrinth und nach einem gemeinsamen Mittagessen hieß es Abschied nehmen.

Doch darüber habe ich schon berichtet.

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Ein persönlicher Rückblick auf den 6. Internationalen Labyrinthkongress 2012 in Hofkirchen i.M.

Als Gastbeitrag von Claudia Woldan darf ich hier ihren ganz persönlichen Rückblick auf den Labyrinthkongress vom 2. – 5. August 2012 bringen:

Ich bedanke mich im Namen aller Labyrinthfrauen von Hofkirchen und dem Labyrinthmann – nämlich meinem – für das wunderschöne 4-Tage-Fest mit Euch allen; für das Wohlwollen, die Herzenswärme und für alle Rückmeldungen, die uns immer noch erreichen. Unser Danke kommt von Herzen zu den Herzen!
Nun ein Bericht des Labyrinthkongresses 2012 aus meinem ganz persönlichen Erleben mit kleinen Blicken auf das Geschehen dieser Tage (für das Ganze würde ich wahrscheinlich ein Buch füllen können – wenn Schreiben meine bevorzugte Ausdrucksweise wäre).

Vorher :
Einen großen Berg an Organisations- und sonstiger Arbeit bewältigen
Eine große Menge Mails beantworten
Viele „Baustellen“ gleichzeitig betreuen und ja nichts vergessen!
Bange Fragen:
– ob das Geld ausreicht?
– ob es so wird, wie wir es uns vorgestellt haben?
– ob ich uns/ob ich mir selbst nicht ein zu straffes Programm auferlegt habe, ob ich es schaffen oder daran zerbrechen werde?
– ob ich nicht eventuell wahnsinnig bin?
Mir – abgesehen vom ganzjährig geleisteten Ehrenamt – in der„heißen“ Vorbereitungsphase vor dem Kongress täglich 10 Stunden und länger Labyrinth-Arbeit zuzumuten und ähnliches auch im Team zu erwarten!
– in den letzten Tagen täglich Listen schreiben und Hakerl machen
– täglich auch die MitarbeiterInnen der Gemeinde mit neuen Bitten konfrontieren
– meinen Mann und das ganze Team mit meiner Panik nerven

Während des Kongresses:
Mittwoch Abend:
Das Spiegeloktogon ist so schön, ich stehe drinnen und spiele und weiß, alles wird gut, Ruhe kehrt langsam in mir ein.
Donnerstag: Das Team arbeitet – und alles greift wie ein Zahnrad ins andere … Menschen kommen, ich freue mich, alle zu sehen …
Die Angst, es könnte etwas passieren ist dennoch noch groß … Irritationen kommen durch von außen gebrachten Stress; wie gut, dass Michael abfängt, was ich nicht mehr ertragen kann …

Aber spätestens am Freitag Nachmittag kommt es leise und langsam in mein Herz: Es beginnt ein Strömen, ein Geben und Nehmen, ein großer Fluss, der zurückgibt, was ich gegeben habe. Es wird stärker und so spiele ich in diesem alten Stadel (den ich an diesem Abend nicht gegen die Bühnen im Musikverein oder der in der Royal Albert Hall oder in einem anderen Saal der Welt eintauschen möchte). Bin ganz im Augenblick und in jedem Ton und nehme die Menschen wahr, die wissen und spüren, dass es an diesem Abend um die Essenz unseres Lebens geht, um den innersten Kern der Dinge. Und egal woher jede, jeder kommt; egal wie jede, jeder denkt, fühlt: Das Labyrinth hat uns an diesem Tag schon innig zusammengebracht und Grenzen überwunden …
Danach höre ich Sätze, gesprochen in großer Liebe; Anerkennung – ausgedrückt in einer Weise, wie ich sie selten – vielleicht noch nie erlebt habe und die mich immer begleiten wird, die ich niemals vergesse!
Am Samstag bin ich schon ganz gelöst und freue mich nur mehr. Alles fügt sich, selbst in unser Gartenlabyrinth kommt der Kongress!
Nachmittags bei meinem Workshop lässt meine Kraft nach – aber da ist ja auch Regula, da ist die ganze Gruppe und ich kann mich ein Stück fallenlassen.
Am Abend: weitere Belohnung! Mit den drei Musikern zusammensitzen bis in die Nacht hinein … und sie am Sonntag morgen zum Steinlabyrinth begleiten; Otto Lechners Erfahrungen „sehen“ …
Zu Mittag ein Abschluss, der mich rührt, mich stolz und froh macht, uns alle überrascht …
Und noch ein gemeinsames Essen, und viele Umarmungen …
Ein Nachmittag Aufräumarbeit mit dem Team, wohlige Erschöpfung, intensive Gespräche bis in den Abend. Abschied von Petra aus dem Team, die noch am selben Tag nach Vorarlberg übersiedelt …
Am Montag Morgen Abschied von Regula, die wieder heimfährt und von Michael, der zu seiner Pilgerwanderung aufbricht.
Und dann breche auch ich auf und löse meinen ersten der vielen Gutscheine ein, die ich heuer zum 50er geschenkt bekommen habe: drei wunderbare Tage mit meinen ältesten Freundinnen. Es wird teuer für sie, denn ich finde nun endlich wieder Zeit zum Essen und hole einiges nach.
Seitdem sind Michael und mir weitere wundervolle Menschen begegnet und es sind überraschende Dinge passiert, aber auch längst überfällige Klärungen finden statt …
Aber so ist es, das 2012er Jahr, ein aufregendes, ein erfülltes, ein gnadenreiches Jahr für mich persönlich!
Claudia

Ich bedanke mich ganz herzlich (ich nehme an: auch im Namen vieler/aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer) bei Claudia für diesen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben.
Weiterhin bedanke ich mich bei Claudia und Michael, dem Team und der ganzen Gemeinde Hofkirchen für den großartigen Kongress in ihrer Labyrinthgemeinde.
Jetzt noch einige Fotos, aufgenommen von Bettina und mir:

Klicken in ein Bild öffnet das Karussell im Vollbildmodus; zurück geht es mit Esc.

Das Steinlabyrinth der Inneren Einkehr in Hofkirchen i.M.

Am Samstag, dem 4. August 2012 war beim Labyrinthkongress in Hofkirchen i.M. der Vormittag dem Labyrinth der Inneren Einkehr gewidmet. Früh gab es eine kurze Einführung in die Enstehungsgeschichte dieses imposanten Labyrinthes aus Mühlviertler Granit. Und danach machten wir eine Exkursion zum Labyrinth, um es selbst zu erkunden; verbunden mit einem kleinen Ritual.

Zum Labyrinth hier einige Informationen, die auf einer sehr gut gemachten Tafel am Labyrinth zu finden sind:

Der Platz

Die Form

Die Form

Das Thema

Vom Gang durch das Labyrinth hier einige Fotos:

Probieren Sie auch das Karussell, um die Bilder im Vollbildmodus anzuschauen. Klicken Sie dazu in ein beliebiges Bild. Sie können dann vorwärts und rückwärts blättern. Hierher zurück geht es mit einem Klick in die schwarze Fläche oder dem Drücken der „Esc“-Taste auf Ihrer Tastatur.

Hier wieder einige Informationen für alle, die das Labyrinth selbst erkunden möchten:

  • Bei der Labyrinthgemeinde Hofkirchen informieren
  • Jemanden im Ort fragen, denn jeder in Hofkirchen kennt den Weg
  • Sich selbst orientieren und dann navigieren. Wanderer und Radfahrer kommen direkt hin, Autofahrer müssen vorher aussteigen. Hier die Koordinaten für das Steinlabyrinth: 48 28 38.9 N, 13 50 0.6 E

Oder vorher einmal in Google Earth nachschauen? Noch ist das Labyrinth nicht zu sehen. Aber vielleicht in einigen Jahren, wenn die Satellitenbilder erneuert werden?
Das Labyrinth befindet sich ungefähr in Bildmitte, in der rechten oberen Ecke der Waldlichtung.

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