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Posts Tagged ‘Berliner Labyrinth’

Ich habe schon ausführlich über die Babylonischen Labyrinthe geschrieben. Dazu verweise ich auf die Verwandten Artikel unten. Hier soll es nun um eine Zusammenstellung gehen.

Die meisten Informationen habe ich dem ausführlichen und ausgezeichneten Artikel von Richard Myers Shelton in Jeff Sawards Caerdroia 42 (März 2014) entnommen, auf den ich auch hier noch einmal hinweisen möchte.

Die Funde befinden sich in den verschiedensten Sammlungen und Museen weltweit. Ich verwende die Katalognummer, um die unterschiedlichen Tontafeln zu bezeichnen.

Die ältesten Exemplare in eckiger Form stammen aus der alt-babylonischen Zeit um 2000 – 1700 v. Chr. und befinden sich in der norwegischen Schøyen Collection.

Das rechteckige Babylonische Labyrinth MS 3194

Das rechteckige Babylonische Labyrinth MS 3194

Das quadratische Babylonische Labyrinth MS 4515

Das quadratische Babylonische Labyrinth MS 4515

Dann folgen die verschiedenen mehr runden Eingeweidelabyrinthe aus der mittel- bis neubabylonischen Zeit um 1500 – 500 v. Chr.. Sie sind zu finden im Vorderasiatischen Museum Berlin (VAN … und VAT … Nrn.), im Louvre (AO 6033), im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden (Leiden Labyrinth) oder stammen aus Tell Barri in Syrien (E 3384).

Die Tafeln mit mehreren Darstellungen habe ich von links oben nach rechts unten nummeriert und zeige die gut sichtbaren (21 Stück) in größeren Nachzeichnungen. Einige Darstellungen sind unleserlich oder zerstört. Insgesamt sind es 48 Abbildungen.

Dann gibt es noch 6 Einzelexemplare. Die folgen hier:

Eingeweidelabyrinthe

Eingeweidelabyrinthe

Hier nun die 21 größeren Nachzeichnungen der gut erkennbaren Exemplare:

Eingeweidelabyrinth auf VAT 984

Eingeweidelabyrinth auf VAT 984

Eingeweidelabyrinthe auf VAN 9447

Eingeweidelabyrinthe auf VAN 9447

Eingeweidelabyrinthe auf E 3384 recto

Eingeweidelabyrinthe auf E 3384 recto

Eingeweidelabyrinthe auf E 3384 verso

Eingeweidelabyrinthe auf E 3384 verso

Damit haben wir insgesamt 56 Babylonische Labyrinthe vor uns, von denen 29 eindeutig zu erkennen sind.

Allen 29 Exemplaren ist gemeinsam, dass sie einen eindeutigen Weg aufweisen, der komplett zurückzulegen ist. Es gibt also keinerlei Abzweigungen, Sackgassen oder tote Enden wie bei einem Irrgarten.

Ebenso haben alle 29 Exemplare eine unterschiedliche Linienführung und kein gemeinsames Muster.

Alle (bis auf VAT 9560_4) haben zwei Eingänge. Bei den eckigen Labyrinthen liegen sie ungefähr in der Mitte der gegenüberliegenden Seiten. Bei den übrigen, meist rundlichen Exemplaren liegen sie nebeneinander oder sind versetzt.

Das Leiden Labyrinth ist einfach eine Doppelspirale. Eine weitere Besonderheit ist das Eingeweidelabyrinth VAT 9560_4. Es hat nur einen Eingang und eine spiralförmige Mitte, ganz so wie wir es vom Indischen Labyrinth kennen. Es stellt also einwandfrei ein Labyrinth dar.

Das Mesopotamische Labyrinth könnte auch eine geschlossene Mitte (und deshalb nur einen Eingang) haben und die Schlingen verlaufen in einfachen Serpentinen.

Die übrigen 24 Exemplare haben alle eine viel kompliziertere Linienführung mit ineinander verschachtelten Schlaufen und Schlingen.

Die 27 unleserlichen Exemplare sind vermutlich ähnlich strukturiert. Und vielleicht existieren ja noch andere Tontafeln, die der Entdeckung harren?

Über die Bedeutung der eckigen Exemplare wissen wir so gut wie nichts, die übrigen 27 mehr runden Exemplare sind Eingeweidelabyrinthe.

Bei den Eingeweidelabyrinthen sind die Darmschlingen eines Opfertieres als Vorlage für die Deutung bei der Eingeweideschau dargestellt. Von daher ist auch zu verstehen, dass sie möglichst unterschiedlich aussehen sollten. Das erklärt ihre große Vielfalt. Und auch wiederum ihre Ähnlichkeit. Sie stellen eher einen eigenen Stil als einen eigenen Typ dar.

Die Babylonischen Labyrinthe stammen aus einem eigenen Zeitraum, aus einem anderen Kulturkreis und folgen einem anderen Paradigma als das übliche westliche Verständnis des Labyrinths. Sie sind vor allem Durchgangslabyrinthe. Doch auch in unserer Tradition kennen wir Durchgangslabyrinthe, so auch den Wunderkreis.

Ein Wunderkreis im Babylonischen Stil

Ein Wunderkreis im Babylonischen Stil: Das Logo des diesjährigen Treffens der Labyrinth Society (TLS), Entwurf und © Lisa Moriarty

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Inzwischen konnte ich einige begehbare Eingeweidelabyrinth anlegen. Als Durchgangslabyrinth ohne zentrale Mitte vermittelt es ganz neue Erfahrungen.

Es ist ein neuer Typ von Labyrinth: Ein eindeutiger Weg durch ein Labyrinth, nicht in ein Labyrinth.

Babylonisches Darmlabyrinth

Babylonisches Darmlabyrinth

Als Name ist mir auch eingefallen: Bandwurmlabyrinth oder Darmlabyrinth. Passend zur aktuellen Eins an der Spitze der Bestsellerliste Sachbuch des Stern: „Darm mit Charme“ von Giulia Enders.

Da es aber nur die geometrisch exakte Umsetzung der Figur auf dem Tontäfelchen VAT 744 des Vorderasiatischen Museums Berlin ist, könnte man auch die von Ernst Friedrich Weidner 1917 gewählte Bezeichnung „Berliner Labyrinth“ beibehalten.

Ganz überraschend hat sich auch herausgestellt, dass dieser spezielle Typ ein „Paar-Labyrinth“ ist. Denn man/frau/kind kann von Anfang an nebeneinander auf verschiedenen Pfaden gehen und begegnet sich nur an einer einzigen Stelle mit einem Richtungswechsel.

Beim Abstecken des Labyrinthes habe ich auch herausgefunden, wie man am sinnvollsten beim Anlegen des Labyrinthes vorgeht. Die nachfolgenden Zeichnungen sollen das verdeutlichen.

Zuerst wird die ungefähre Mitte in Punkt M4 festgelegt und danach die Hauptachse bis zum Punkt M5 (9.00 m) festgelegt.

Jeweils mit Bogenschlag (Dreiecksmessung von 2 Punkten aus) werden die weiteren Hauptpunkte festgelegt.

Das ist hier nur der Punkt B. Mit der Strecke M4-B (8.00 m) und der Strecke M5-B (5.67 m) wird Punkt B abgesteckt.

Die genauen Maße für einen Prototyp mit 1 m Achsmaß finden sich in der Konstruktionszeichnung unten.

Punkt A ist die Verlängerung der Linie von Punkt B über M4 um 6.00 m.

Auf dieser Linie legt man dann die Mittelpunkte M1, M3 und M2 fest. Evtl. auch die Bogen-anfangs-/endpunkte in jeweils 1 m Abstand.

Siehe dazu Fig. 1.
Figur 1 und 2
Am besten ist es nun, erst alle acht Halbkreise im rechten oberen Teil zu ziehen.

Die ersten vier Halbkreise 1 – 4 haben M1 als Mittelpunkt und werden mit den Radien 1 m, 2 m, 3 m und 4 m gezogen.

Die verschiedenen Bögen, Mittelpunkte und Ziffern sind farbig unterschiedlich dargestellt.

Siehe dazu Fig. 2.
Figur 3 und 4Um M2 gibt es nur einen Halbkreis (Radius 1 m). Das ist gleichzeitig die „heimliche“ Mitte mit der sichelförmig ausgesparten Figur.

Um M3 gibt es drei Halbkreise (mit den Radien 5 m, 6 m, 7 m). Hier nicht verwirren lassen durch die Gestaltung der Bögen. Denn die beginnen bzw. enden gemeinsam mit anderen Bögen. So wird auch die sichelförmige „Fontanelle“ erzeugt.

Siehe dazu Fig. 3.

Um M4 zieht man dann die sechs Halbkreise 1 – 6 (beginnend mit Radius 1 m, weiter bis Radius 6 m) im linken unteren Teil bis zur schrägen Linie.

Die beiden Bögen 7 und 8 mit den Radien 7 m und 8 m enden an der senkrechten Linie zwischen M4 und M5.

Siehe dazu Fig. 4.
Figur 5 und 6Um M5 sind noch die drei Viertelkreise 1 – 3 (Radius 1 m bis Radius 3 m) zu ziehen für den Eingangsbereich.

Siehe dazu Fig. 5.

In Fig. 6 sind alle Linien (die Begrenzungslinien) des Labyrinths zu sehen. Der eigentliche Weg durch das Labyrinth ist die freie Fläche zwischen diesen Linien.


Die nachfolgende Konstruktionszeichnung ist eine Art Prototyp mit dem Achsmaß von 1 m Abstand von Linie zu Linie. Das entspricht einer Wegbreite von 1 m. Die übrigen Maßangaben ergeben sich aus dieser Festlegung und der Gestalt des Labyrinths.

Die Konstruktion ist skalierbar. Das bedeutet, alle anderen gewünschten Wegbreiten lassen sich davon ableiten.

Die nachfolgenden Fotos zeigen das Labyrinth mit 50 cm Wegbreite. Alle Maßangaben des Prototyps wurden mit dem Faktor 0.5 multipliziert (oder einfacher ausgedrückt: halbiert).

Wird z.B. eine Wegbreite von 60 cm gewünscht, nimmt man den Faktor 0.6. Alle weiteren Maßangaben der Zeichnung sind mit diesem Faktor zu berechnen, also auch die Weglänge, die Linienlänge, die Hauptabmessungen, die Radien, die schrägen Abstände der Mittelpunkte usw.

Konstruktionszeichnung

Konstruktionszeichnung

Zwei Beispiele mit 50 cm Wegbreite:

Das weltweit erste Labyrinth dieser Art im Garten von Gundula Thormaehlen Friedman in Bad Kreuznach.

Das zweite auf dem Parkplatz vor unserer Wohnung in Würzburg.

auf Gras gesprüht

auf Gras gesprüht

auf Pflaster mit Kreide gemalt

auf Pflaster mit Kreide gemalt

„Wandeln“ zu zweit: Die Erprobung durch unseren Enkel und seine Freundin aus der Nachbarschaft.

Hier die Konstruktionszeichnung als PDF-Datei zum anschauen/drucken/kopieren/speichern (nur für nicht-kommerzielle Zwecke) …

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Dieses vergängliche Kunstwerk von Denny Dyke am Strand von Bandon, Oregon zeigt Doppelspiralen, Knoten und ein Durchgangslabyrinth mit einem Mäander in der Mitte.
Ist das etwas neues oder gibt es historische Vorbilder?

Dream-Field von Denny Dyke am Strand von Bandon, Oregon

Dream-Field von Denny Dyke am Strand von Bandon, Oregon. Foto © Amber Shelley-Harris

Eine der ersten Abbildungen in Hermann Kerns Buch „Labyrinthe“ (Prestel Verlag, 1982) zeigt das sogenannte >Berliner Labyrinth<. Es befindet sich auf einem Tontäfelchen aus vermutlich mittel- bis neubabylonischer Zeit (1100 – 600 v. Chr.) im Vorderasiatischen Museum Berlin mit der Nummer VAT 744. Dargestellt sind die Darmschlingen eines Opfertieres als Muster für die Auslegung bei der Eingeweideschau.
Für Hermann Kern ist das kein Labyrinth, sondern eine Doppelspirale mit Richtungsänderung im Zentrum. Ebenso sind Spiralen, Mäander und Knoten keine Labyrinthe. Das sind sie im strengen Sinn auch nicht, aber sie kommen als Elemente in Labyrinthen vor.

Berliner Labyrinth

Berliner Labyrinth

Der Vorderasiatische Archäologe und Assyriologe Ernst Friedrich Weidner hat sich 1917 in einem Beitrag in den Orientalistischen Studien unter dem Titel „Zur babylonischen Eingeweideschau; zugleich ein Beitrag zur Geschichte des Labyrinths“ damit befasst (siehe Link unten, auf den Seiten 191-198).

Eingeweidetäfelchen VAT 984

Eingeweidetäfelchen VAT 984

Er sieht in diesen Eingeweidezeichnungen eine außerordentliche nahe Verwandtschaft  zu den Labyrinthzeichnungen der ägäischen Kultur (wie auf der Kanne von Tragliatella) und den nordischen Trojaburgen.

Die Kanne von Tragliatella

Die Kanne von Tragliatella

Worin diese Verwandtschaft besteht, sagt er allerdings nicht. Doch so einfach ist die nicht zu erkennen. Darum lohnt sich ein näherer Blick auf die Täfelchen aus Weidners Beitrag. Erst eine Analyse der Wegstruktur zeigt die Ähnlichkeit.

Zuerst die Doppelspirale:

Eine Doppelspirale

Eine Doppelspirale

Sie hat zwei Eingänge/Ausgänge. Die beiden Wege (farbig gekennzeichnet) treffen sich im Zentrum, wo die Bewegungsrichtung sich ändert. Die Wegführung entspricht einem Mäander.

Der Bewegungsverlauf im >Berliner Labyrinth<:

Der Weg im Berliner Labyrinth

Der Weg im Berliner Labyrinth

Ein- und Ausgang liegen nebeneinander. Es gibt drei Wendepunkte mit Richtungsänderungen. Eine Doppelspirale allein ist es jedenfalls nicht, denn da gäbe es nur eine Richtungsänderung.

Nachfolgend in einer Grafik das Original, sowie der Ariadnefaden und die Begrenzungslinien in geometrisch korrekter Form:

Zeichnungen des Berliner Labyrinths

Zeichnungen des Berliner Labyrinths

Das Labyrinth lässt sich übrigens ganz einfach zeichnen, auch wenn die Beschreibung kompliziert klingt. Sie bezieht sich auf die rechte untere Zeichnung.

  • Ich zeichne zwei gerade, schräge Linien, die sich in einem Punkt treffen (in Blau, gestrichelt)
  • Um den Schnittpunkt als Mittelpunkt zeichne ich in gleichmäßigen Abständen in der linken Hälfte acht Halbkreise (in Schwarz), die beiden außen nur teilweise
  • Jetzt kommt die rechte Seite:
  • Das 3. und 5. Bogenende (von oben links gezählt), verbinde ich mit einem Halbkreis (in Cyan) um das 4. Bogenende als Mittelpunkt
  • Das 1. und 3. Bogenende (von der Mitte aus nach unten gezählt)  verbinde ich um das 2. Bogenende als Mittelpunkt mit einem Halbkreis (in Grün)
  • Parallel dazu zeichne ich noch drei weitere Halbkreise (in Grün)
  • Die letzten drei Halbkreise (in Braun) haben das erste Bogenende rechts unterhalb des Schnittpunktes der blauen Hilfslinien als Mittelpunkt
  • Drei Halbkreise haben einen schon „besetzten“ Bogenendpunkt gemeinsam: der 3. und 5. von links oben, der 3. von rechts unten
  • Acht Bögen links einer gemeinsamen Linie und sieben Bögen rechts davon bilden das „Berliner Labyrinth“
  • Die „Fontanelle“ als ausgesparte Fläche ist verhältnismäßig groß

Die Verwandtschaft zu einem klassischen Labyrinth ist noch nicht so gut zu erkennen. Aber dass es ein Labyrinth sein könnte, ahnt man schon.

Besser dazu geeignet ist ein anderes Exemplar aus Weidners Artikel:

Das Vorderasiatische Tontäfelchen VAT 9560

Das Vorderasiatische Tontäfelchen VAT 9560

Wieder Eingang und Ausgang, jedoch vier Wendepunkte.

In der Grafik betrachten wir erst einmal jeden Weg für sich:

Das Vorderasiatische Tontäfelchen VAT 9560

Das Vorderasiatische Tontäfelchen VAT 9560

Der Bewegungsverlauf ist zwar spiralförmig, ergibt jedoch keine Doppelspirale. Die Umgänge pendeln um zwei Wendepunkte. Einmal direkt und einmal eingebettet um den Wendepunkt des anderen Weges. Dadurch laufen zwei Umgänge eines Weges auch nebeneinander. In der Mitte treffen sich die Wege und sind über einen Mäander miteinander verbunden. Der eine Weg führt hinein und der andere heraus.
Jeder Weg für sich allein betrachtet stellt ein Labyrinth dar. Wir haben daher zwei ineinander verschachtelte Labyrinthe vor uns, die über einen Mäander verbunden sind. Die Wege sind eindeutig und zielgerichtet, wechseln pendelnd die Richtung und haben keine Verzweigungen oder Sackgassen. Sie füllen den ganzen Innenraum aus und müssen vollständig „gegangen“ werden. Alles was Hermann Kern von einem Labyrinth fordert.

Hier der Weg im babylonischen Eingeweidelabyrinth geometrisch korrekt:

Der Ariadnefaden im Babylonischen Eingeweidelabyrinth

Der Ariadnefaden im Babylonischen Eingeweidelabyrinth

Hier die Begrenzungslinien geometrisch korrekt:

Das Babylonische Eingeweidelabyrinth

Das Babylonische Eingeweidelabyrinth

Dieses Labyrinth hat sogar ein Grundmuster. Wer findet es? (Mehr darüber in einem späteren Beitrag).

Es gibt kein Ende des Weges in einer klar definierten Mitte, wie wir (im Westen) es vom Labyrinth gewohnt sind. Es ist nicht ein Weg in die Mitte, sondern durch die Mitte. Es zeigt ein ganz anderes Labyrinthverständnis. Es kommt ja auch aus einem ganz anderen Kulturkreis und dient(e) anderen Zwecken. Es entspricht eher dem Motto: Der Weg ist das Ziel.
Selbst wenn wir das nicht als „vollwertiges“ Labyrinth anerkennen, muss man es als einen Vorläufer des „eigentlichen“ Labyrinths ansehen.

Auch beim baltischen Rad haben wir zwei Wege. Beim Wunderkreis von Kaufbeuren gibt es sogar eine Verzweigung und ebenso einen Mäander in der Mitte. Wir akzeptieren inzwischen auch andere Kreationen als Durchgangs- oder Prozessionslabyrinthe.

Doch habe ich in Weidners Beitrag noch etwas sehr interessantes gefunden: Ein Eingeweidelabyrinth mit nur einem Weg und einem Ende in der Mitte. Und es kann mit einem schon bekanntem Grundmuster gezeichnet werden. Mehr darüber in einem späteren Beitrag.

… Fortsetzung folgt

Weiterführende Links

Viele Informationen zu den Babylonischen Tontäfelchen finden sich in einem ausgezeichnetem Artikel von Richard Myers Shelton in Jeff Sawards Caerdroia 42 (März 2014).

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