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Beim 22. Zeidner Nachbarschaftstreffen am 6. Juni 2015 in Dinkelsbühl war der Marsch durch  den Wunderkreis einer der Höhepunkte der Veranstaltung, da er nur so etwa alle drei Jahre durchgeführt wird.

In meinem ersten Beitrag vom 21. Juni 2015 habe ich ausführlich über den Wunderkreis selbst und die mehr „technischen“ Aspekte geschrieben (siehe Verwandter Artikel unten).

Wer etwas mehr über die geschichtlichen Hintergründe wissen will, dem empfehle ich, das in den Weiterführenden Links nachzulesen. Die Zeidner selbst haben über ihre Traditionen und ihr Brauchtum geschrieben.

In diesem Beitrag geht es mehr um den Marsch durch den Wunderkreis selbst.

An einem wunderschönen Tag in einer wunderschönen Umgebung, im Herzen der Altstadt auf dem alten Pflaster vor der Schranne im  mittelalterlichen Dinkelsbühl, war dieses Ereignis einer der Höhepunkte des 22. Zeidner Nachbarschaftstreffens.

Der temporäre Zeidner Wunderkreis in Dinkelsbühl

Der temporäre Zeidner Wunderkreis in Dinkelsbühl

Der Weinmarkt war an diesem Nachmittag für den Durchgangsverkehr gesperrt und so mancher erstaunte Tourist wunderte sich über die weißen Linien auf dem Pflaster.
Ein ortsansässiger Bäcker (Bild 7) hatte extra für diesen Tag ungefähr 250 Kipfel gebacken. Der Marsch selbst dauerte etwa 15 Minuten. Danach gab die Zeidner Musikkapelle noch ein Platzkonzert, wobei einige mutige Pärchen sogar tanzten.

Ich konnte an diesem Tag auch den jetzigen Nachbarvater Rainer Lehni (Bilder 8, 11) und den Altnachbarvater Udo Buhn (Bild 20) kennen lernen, sowie Gespräche mit den Zeidner selbst führen.

Fotogalerie:

Klicken auf ein Bild öffnet das Karussell, klicken auf das × oben links im Karussell, oder der „Esc“-Taste auf Ihrer Tastatur, schließt es.

Zu den Klängen des traditionellen Kipfelmarsches, dargeboten von der Zeidner Musikkapelle, bewegten sich zahlreiche Beteiligte auf den Linien des Wunderkreises und wurden am Ende mit einem Kipfel belohnt.

Vermutlich müssen wir nun wieder drei Jahre warten, bis es wieder einen Marsch durch den Wunderkreis gibt?

Obwohl der Zeidner original Wunderkreis im jetzigen Codlea (heute Rumänien) noch existiert, ware es schön, wenn die Zeidner Siebenbürger Sachsen ihre Tradition auch im heutigen Deutschland in einem dauerhaften Wunderkreis pflegen könnten.

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Der Zeidner Wunderkreis

Der Zeidner Wunderkreis

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Nun ist es weitgehend fertig: Das Weinlabyrinth in der Weinbergslage Am Geisberg in Wiesenbronn. Es hat über 50 Meter Durchmesser und ist aus etwa 1320 Rebstöcken angelegt, die inzwischen über 2 Meter hoch gewachsen sind. Die Trauben sind reif und unter 10 verschiedenen, meist kernlosen Rebsorten kann man wählen.

Weil man vor lauter Rebstöcken das Labyrinth gar nicht richtig sieht, empfiehlt sich ein Blick aus der Vogelperspektive. Und das war mir in den vergangenen Tagen (dank meines Sohnes mit seinem Fluggerät) vergönnt. Diesen Blick möchte ich mit den Besuchern dieses Blogs teilen.

Von oben sieht man das ganze Labyrinth und kann auch eher die Linienführung nachvollziehen. Diese folgt dem Chartres Labyrinth und hat 9 Umgänge statt 11 wie das Original. Die ersten beiden sind weggelassen. Aber sonst ist die Linienführung identisch. Mit natürlich „baubedingten“ Änderungen, wie Wegbreite oder Länge, Anordnung der Eingänge und Gestaltung der Mitte. Hier haben sich die Winzer etwas besonderes einfallen lassen. Das Zentrum erreicht man von zwei Seiten, gebildet durch eine Art Paravent in gebogener Form.

Hier das Weinlabyrinth in einer Fotogalerie:

Hier in einem kurzen Video auf YouTube:

Ein kleiner Tipp zur besseren Orientierung im Video: Auf allen Bildern ist die Mitte des Labyrinths zu sehen. Neben dem Paravent steht gleichsam als „Schönheitsfleck“ ein kleiner Busch. Daran kann man sich immer wieder ausrichten.

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Nur von oben erkennt man die Struktur und die Schönheit eines Labyrinthes am besten. Für die Vögel ist das kein Problem, für uns schon. Diesen Blick haben wir vielleicht als Fallschirmspringer, Gleitschirmflieger, Passagier in einem Ballon oder einem Flugzeug? Darum freut es mich umso mehr, dass ich jetzt einige Labyrinthe aus der Vogelperspektive zeigen kann. Das verdanke ich meinem Sohn, der so ein neues „Fluggerät“ mit Kamera unten dran sein eigen nennt und dankenswerterweise einige Überflüge gemacht hat.

Am Ufer des Mains stehen an der Mainlände noch die Skulpturen des diesjährigen Bildhauersymposiums zum  Thema Panta rhei (Alles fließt). Als Beitrag der Kindergartenkinder St. Sebastian dazu entstand auf der Wiese neben dem Volleyballplatz das zuerst mit Sägemehl gestreute und nun in den Rasen gemähte Labyrinth vom Typ Knidos.

Knidos Labyrinth an der Mainlände

Knidos Labyrinth an der Mainlände, Foto: Tobias Reißmann

Am Haslauer Platz unterhalb der Wallfahrtskirche „Maria im Sand“ findet sich das zweite Labyrinth vom gleichen Typ. Der Eingang ist neben der Skulptur „Fremder“ und das Labyrinth ist ausgerichtet zum dort stehenden „Jakobsstein“, der den Abschluss des Dettelbacher Skulpturenweges „Pilgervolk“ von 2005 bildet.

Knidos Labyrinth an der Wallfahrtskirche

Knidos Labyrinth an der Wallfahrtskirche, Foto: Tobias Reißmann

Am Anfang des Jahres machten wir weitere Überflüge von anderen Labyrinthen. Die Videos davon sind auf Youtube zu sehen.

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Hier das Knidos Labyrinth von St. Alfons in Würzburg:

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Hier das Mittelalterliche Labyrinth von Münsterschwarzach:

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Hier das Römische Labyrinth von Retzbach:

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Auch in Google Earth kann man manchmal Labyrinthe sehen, wenn die Qualität der Satellitenbilder gut genug ist. Die Kenntnis der geographischen Koordinaten eines Labyrinths (quasi deren Hausnummer und Adresse) helfen beim Suchen.

Hier das Labyrinth vom Typ Baltisches Rad an der Mönchbergschule in Würzburg in einem interaktiven Kartenausschnitt:

Eine weitere schöne Aufnahme von oben verdanke ich meinem Schwiegersohn, der als Ballonfahrer vor nunmehr einem Jahr unterwegs war und zufällig unter sich das Labyrinth von Eisingen entdeckte. Die Fotos sind im unten aufgeführtem Artikel zu sehen.

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Am höchsten Punkt der Marktgemeinde Tittling in Niederbayern, auf dem Blümersberg, wurde am 10. September 2012 ein neues Labyrinth eingeweiht. Die Idee eines Labyrinths als spirituelles Angebot hatten die beiden Pilgerwegbegleiterinnen Renate Simmet-Burghart und Eva Reif.

Tittling liegt am Europäischen Via Nova Pilgerweg, der zwischen Österreich, Bayern und Tschechien verläuft. Das Labyrinth aus Granitsteinen entstand mit tatkräftiger Unterstützung des Bauhofs der Gemeinde Tittling.

Vom Blümersberg aus hat man einen schönen Rundblick in alle  vier Himmelsrichtungen, zu den Gipfeln des Bayerischen Waldes im Norden und bis zu den Bergen in Österreich im Süden. Ein Kreuz, umgeben von Linden und Ruhebänken, steht neben dem Hochbehälter der Wasserversorgung. Von hier aus gehen Stufen hoch zur Wiese mit dem Labyrinth auf der Decke des Reservoirs. Ein schmaler Fußweg führt an einem Gedenkstein für die Ehrenbürger Tittlings vorbei zu einem kleinen Aussichtshügel in 575 m Höhe. Insgesamt 7 Tafeln mit kurzen Aussagen zum Labyrinth umgeben das Ganze.

Der Grundriss

Der Grundriss

Das klassische Labyrinth hat 7 Umgänge und eine größere Mitte (Knidos Labyrinth). Der Durchmesser liegt bei 17 Meter, die Mitte mit drei unterschiedlich hohen Granitsteinen hat 3 Meter. Die gepflasterten Wege sind 40 cm breit und verlaufen zwischen etwa 60 cm breiten Grasstreifen.  Der einfache Weg vom Eingang bis in die Mitte beträgt rund 224 Meter.

Die folgende Diaschau illustriert das:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hier ein Labyrinthgang auf Youtube (bitte Geduld, es dauert über 4 Minuten bis zur Mitte):

Die genaue Lage des Labyrinths ist: N 48° 43′ 50.5″, E 13° 22′ 58.0″.

Ein Blick von oben mit Google Earth zeigt die weitere Umgebung:

[googlemaps https://maps.google.de/maps?hl=de&ll=48.730648,13.382703&spn=0.00828,0.013797&t=h&z=16&output=embed&w=425&h=350]

Weiterführende Links

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Am Weltlabyrinthtag 2012 wurde ein neues Labyrinth vor dem Westportal des Magdeburger Domes eingeweiht. Der Magdeburger Dom ist so alt wie die Kathedrale Notre Dame de Chartres. Daher lag es nahe, sich am berühmten Chartres Labyrinth zu orientieren. 800 Jahre nach dessen Bau etwa um 1200 entstand so ein dem Original nachempfundenes Pflasterlabyrinth an dieser Stelle.

Das Labyrinth vor dem Westportal

Das Labyrinth vor dem Westportal

Die Stadt Magdeburg realisierte als erste Baumaßnahme zur Umgestaltung des gesamten Domplatzes den Bau des Labyrinths. Der Magdeburger Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper übergab es am 5. Mai 2012 seiner Bestimmung und Domprediger Giselher Quast erteilte den kirchlichen Segen.
Gundula Thormaehlen (Mitbegründerin der TLS) rief mit ihrem Muschelhorn die himmlischen Kräfte aus den vier Himmelsrichtungen herbei. Für die musikalische Begleitung der Feier sorgte die Martin-Rühmann-Band. Die Spruchbänder wiesen auf das für 2012 ausgerufene Kaiser-Otto-Jahr in Magdeburg hin.

Blick aus der Vogelperspektive

Blick aus der Vogelperspektive

Die Konzeption und Umsetzung des Labyrinths lag in den Händen der Landschaftsarchitektin Daniela Süßmann aus Magdeburg mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen. Seit Jahren hatte sie die Idee zu einem Labyrinth auf dem Domplatz. Jetzt endlich wurde es Wirklichkeit nach vielen Vorgesprächen mit den städtischen Behörden, der Denkmalpflege und der Domgemeinde.

Entwurfszeichnung

Entwurfszeichnung

Besondere Anerkennung gebührt der Firma Barleber Naturstein Bau- und Pflasterarbeiten, deren Bauleiter, Vorarbeiter und Pflasterer die insgesamt 47000 Mosaikpflastersteine sorgfältig und genau verlegten.
In der Mitte des Labyrinths wurde unter der Pflasterfläche ein großer Amethyst eingebaut, dem heilende Kräfte nachgesagt werden.
Alle am Bau Beteiligten haben Meisterhaftes geleistet. Noch nie wurde ein Labyrinth vom Typ Chartres als Pflasterlabyrinth so perfekt umgesetzt.

Die 6-blättrige Mitte

Die 6-blättrige Mitte

Die Breite der begehbaren Wege beträgt durchschnittlich 40 cm und besteht aus Bernburger Muschelkalksteinen, die durch eine etwa 10 cm breite Linie aus dunklen Basaltsteinen begrenzt sind. Der einfache Weg vom Eingang bis in die Mitte beträgt etwa 287 m. Die Mitte hat einen Durchmesser von gut 3 m, so dass sich einschließlich der 113 Zacken ein Gesamtdurchmesser von 14.45 m ergibt. Die vermörtelten Pflastersteine sind auf einem Unterbau aus Beton verlegt und in die vorhandene, ungebundene Granitpflasterfläche integriert. Daher sind einige Dehnungsfugen notwendig, die aber noch „verblassen“ werden. Die gesamte Fläche vor den Westtürmen, die zur Zeit restauriert werden, weist eine vom Dom wegführende Neigung auf, so dass das Labyrinth gut erkennbar ist.

Die Erstbegehung am 5. Mai 2012 um 13 Uhr

Die Erstbegehung am 5. Mai 2012 um 13 Uhr

Leider hat es zum Zeitpunkt der Einweihung um 13 Uhr etwas geregnet, was aber der fröhlichen Aufbruchsstimmung keinen Abbruch tat. So hat sich Magdeburg würdig in die weltweite Labyrinthbewegung rund um den Erdball eingereiht, nach dem Motto für den Weltlabyrinthtag: Walk as One at one. Wie schon vor drei Jahren am 1. Weltlabyrinthtag 2009.

Am Tag nach der Einweihung

Am Tag nach der Einweihung

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten (voraussichtlich Ende 2012) an den Westtürmen wird auch das Westportal des Doms wieder sichtbar sein und das Labyrinth kann seine volle Wirkung als einladendes Symbol entfalten.

Schon jetzt ist es ein Zeichen für Neubeginn, für Umkehr und Ankommen, das alle Menschen zur Begehung einlädt.

Magdeburg ist eine Reise wert.

Hier zwei kurze Videos auf YouTube:

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Weiterführende Links

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Kreise im Sand
möchte, dass jeder
die Freude erlebt
ein Labyrinth
zu gehen.

Die Labyrinthe, die ich mache
beschreibt man am besten
als einwegige Irrgärten,
das bedeutet: Ein Weg
in die Mitte.

Keine Entscheidungen treffen,
keine Sackgassen,
einfach gehen.

Wir alle brauchen
Zeit
um auf unserem Weg zu sein.

Namaste‘
Denny Dyke, RScP

Bitte schauen Sie ein Video von Mike Fousie über Denny Dyke an, indem Sie auf den Link hier klicken (öffnet sich in einem eigenen Fenster):

Circles in the Sand

Circles in the Sand from LightCurve on the Road – Fousie on Vimeo.

Weiterführender Link

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Zur Website von okto in einem neuen Fenster

Wie Geht Das? ist eine Sendereihe im Wiener Community Fernsehen okto.

Labyrinth ist ein Thema der Sendereihe.

Die Sendung dauert 15 Minuten und wird an verschiedenen Terminen wiederholt.

Die Termine sind:

  • Dienstag, 22. Nov. 2011 um 20:00 Uhr
  • Mittwoch, 23. Nov. 2011 um 18:00 Uhr
  • Donnerstag, 24. Nov. 2011 um 16:00 Uhr
  • Freitag, 25. Nov. 2011 um 14:00 Uhr
  • Samstag, 26. Nov. 2011 um 12:00 Uhr
  • Sonntag, 27. Nov. 2011 um 10:00 Uhr
  • Montag, 28. Nov. 2011 um 10:00 Uhr
  • Dienstag, 29. Nov. 2011 um 8:00 Uhr

Die Sendung lässt sich von der Website des Senders unter Okto live als Webstream auf jedem Computer empfangen. Dazu muss der Quicktime Player installiert sein.

Weitere Möglichkeiten des Empfangs erfahren Sie auf der Website des Senders unter www.okto.tv/empfang.

Als Appetitanreger der Trailer zur Sendung auf YouTube:
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