Das Muster bei mehrachsigen Labyrinthen

Am Beispiel meines Demonstrationslabyrinths habe gezeigt, wie man das Muster eines Labyrinths erhält. Dies ist ein einachsiges Labyrinth. Natürlich kann man auch mehrachsige Labyrinthe in die Rechteckform überführen.

Compiegne

Abbildung 1. Compiègne

Das will ich am Beispiel des Labyrinths von Compiègne (Abb. 1) zeigen. Dies ist ein vierachsiges Labyrinth. Dargestellt sind die Begrenzungsmauern. Erwin hat diesen Labyrinth Typ auf diesem Blog auch schon verwendet (siehe verwandte Beiträge). Zur Umformung in die Rechteckform nehme ich wie üblich den Ariadnefaden und wende die Methode 2 an.

Lage Achsen

Abbildung 2. Ariadnefaden, Lage der Achsen

Abb. 2 zeigt die Ausgangssituation. Das Labyrinth liegt in der Ariadnefaden-Darstellung mit dem Eingang unten und im Uhrzeigersinn orientiert, vor. Die Haupt- und Nebenachsen sind hervorgehoben.

Muster Merhachs Meth2

Abbildung 3. Verschiebung der Achsen

Wie aus Abb. 3 ersichtlich, werden die beiden seitlichen Nebenachsen je um ca. 1/4 Kreis nach oben verschoben. Dort schliessen sie an die obere Nebenachse an, die unverändert stehen bleibt. Nur die Hauptachse wird in zwei Hälften geteilt. Diese werden um je ca. einen Halbkreis nach oben geklappt, wo sie an die seitlichen Nebenachsen anschliessen.

Muster MA Erg2

Abbildung 4. Fertigstellung des Musters

Abb. 4 zeigt die Begradigung und als Resultat das Muster des Labyrinths von Compiègne.

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