Das 6-gängige Jericho Labyrinth

Auf dem Labyrinthkongress in Hofkirchen i.M. entschied ich mich für den Workshop 9 im Atelier mit Prof. Gerhard Wünsche. Die Beschreibung im Programm lautete: Der Gestalter des KunstLabyrinths der Verwandlung lädt in sein außergewöhnliches Atelier ein. Die TeilnehmerInnen gestalten unter seiner Anleitung ein Fingerlabyrinth in Gusstechnik (Beton).
Seine Einführung war in etwa so: Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, sagte schon Karl Valentin. Und: Erst lachen, dann machen.
Natürlich gab er genügend Hilfestellung bei der Anfertigung unserer „Kunstwerke“, er griff auch selbst zu Ton, Gips und Nudelholz. Nur welches Labyrinth wir machen wollten, blieb jeder / jedem selbst überlassen.

Bild 1

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Bild 2

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Bild 3

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Ich wollte etwas anderes machen als das wohlbekannte 7-gängige kretische Labyrinth und erinnerte mich mühsam an die Wegfolge für das 6-gängige Labyrinth, das ich in diesem Blog früher schon beschrieben hatte (siehe Verwandte Artikel). Denn nur über die Ziffernfolge 3-2-1-6-5-4-7 brachte ich die Linienführung schließlich aufs Papier, bzw. den Ton.
Von unserem Tonmodell erstellten wir alle ein Gipsnegativ, aus dem sich beliebig viele Einzelstücke produzieren lassen. Vor einigen Wochen hat die Keramikkünstlerin Gabriele Schubert aus meinem Gipsnegativ diese Kachel in Ton geformt und gebrannt:

Der "Rohling"

Der „Rohling“

Das "Glanzstück"

Das „Glanzstück“

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