Dolen in dit doolhof: Das Weidenlabyrinth von IJsselstein (NL)

Der nächste Besuch am 3.6.2011 auf Tour B beim Dutch Maze and Labyrinth Symposium 2011 galt dem Weidenlabyrinth von IJsselstein. Es liegt etwas außerhalb am Ufer eines Sees und ist umgeben von Wiesen.

Die Region um IJsselstein ist bekannt für ihre Weidenkultur und die dabei entstehenden Flechtarbeiten. Auch bei den Pima Indianern in Arizona (USA) ist diese Tradition bekannt. Bei ihnen werden Bastkörbe geflochten mit einem Labyrinthmuster ganz eigener Art, das als „the man in the maze“ bekannt ist und um das sich wiederum Legenden ranken.

Der Künstler Jan van Schaik hat sich von alldem inspieren lassen und daraus am Tag des Baumes 2003 zusammen mit 400 Kindern das Weidenlabyrinth aus drei verschiedenen Sorten angepflanzt. Das Labyrinth erhielt 2003 den Natuur- en Milieuprijs der Provinz Utrecht.

Bei unserem Besuch war Jan van Schaik anwesend und hat uns das alles erzählt und gezeigt.

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Der Grundriss des indianischen Labyrinths wurde leicht abgeändert. Anders als sonst üblich ist hier der innerste Kreis nicht geschlossen. Im Gegenteil: Er ist das eigentliche Zentrum des Labyrinths. Dadurch wird die sonst übliche (kleine, sackgassenartige) Mitte zu einer Art Vorzimmer oder Eingangsbereich für das Zentrum. In IJsselstein ist das ganz besonders sinnvoll, da die Mitte aus einer Art Zelt besteht. Die Weidenpflanzen wachsen oben zusammen und bilden einen geschlossenen Raum.
The man in the maze

The man in the maze

Die inzwischen übermannshoch gewachsenen Weiden bilden eine Art Tunnelsystem und erlauben keinen Überblick über die Wegführung wie es sonst bei einem Labyrinth möglich ist.
Man fühlt sich schon fast wie in einem Irrgarten, weil man nicht sieht wohin die nächste Wegwendung führt, wie weit man von der Mitte weg ist und in welche Richtung es geht. Man muss sich also noch mehr als sonst dem Weg anvertrauen. Eine ganz neue Erfahrung in einem Labyrinth.

In der interaktiven Karte von Google Earth ist das Labyrinth sehr gut zu erkennen:

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