Das Labyrinth ist nicht symmetrisch, zumindest nicht auf den ersten Blick. Aber es läßt sich spiegeln.
Hier einmal als linkshändiges Labyrinth. Der erste Weg hinein (bezeichnet mit 3) führt zuerst nach links.
Jetzt gespiegelt. Da wird es zum rechtshändigen Labyrinth, weil der Weg hinein sich zuerst nach rechts wendet.
Die Wege sind von außen nach innen nummeriert. Damit läßt sich die Wegfolge in Ziffern ausdrücken: A-3-2-1-4-7-6-5-Z.
Das ist der Rhythmus des Labyrinths oder auch die „Eigenmelodie“.
Hier eine ganz andere Darstellungsweise für das Labyrinth, nämlich als rechteckiges Diagramm.
Dabei werden die Wege verzerrt und schematisch gezeichnet. Es wird gleichsam auseinander gezogen und in eine rechteckige Form gebracht, dabei gedreht und gespiegelt. Die Eingangsachse (A) wird auf der einen Seite des Rechtecks dargestellt und die Zielachse (Z) auf der anderen Seite, obwohl sie doch ganz nahe beieinander liegen.
Vielleicht kann man sich das auch so vorstellen, dass die Wege auf einem Ring eingezeichnet sind und dieser dann durchgeschnitten und auseinandergefaltet wird, wie z.B. bei einer Konservendose.
Warum das Ganze?
Weil sich hier erkennen läßt, dass es doch eine Symmetrie im Labyrinth gibt.
Auch die innere Struktur und das Muster werden sichtbar.
Am besten ist es, das alles anhand der verschiedenen Farben und Ziffern nachzuvollziehen.




